Paulines Einschulung…

13. September 2014

Heute wäre Paulines Einschulungstag gewesen. Schon seit Wochen hat mir vor diesem Tag gegraust – fast mehr als vor ihrem ersten Geburtstag.  Vor drei Tagen haben wir entschieden, zu Täterinnen gegen (oder für?) unsere Trauer zu werden und diese Einschulung ein bißchen zu feiern, für unser Trauerkind.

Eigentlich begann es schon gestern – merkwürdigerweise hatte ich seit Paulines Geburt die Vorstellung im…

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…Einschulungsgottesdienst versteckt in der letzten Reihe dabei zu sein. Je näher der Tag rückte, desto mulmiger wurde mir, aber dann sind die große Liebe und ich doch dorthingegangen – und es war gut so (und ich vergesse es meiner Mutter nie, dass sie s0 kurzfristig zu uns gekommen ist, um die kleine Dame zu hüten!), auch wenn es sehr wehgetan hat. Besonders ein mit voller Inbrunst vom Kinderchor geschmettertes Lied war wie für unsere Große gemacht – Voll-Voll- Volltreffer! Und dann wurde in jeder Strophe aufgezählt, warum das Kind so ein Volltreffer ist – wunderbar bist Du gemacht, mit Deinen schönen Ohren, Deiner schönen Nase, Deinen schönen Haaren… und da war dieses  Wunder Pauline wieder sehr sehr nah…

Schon nachmittags hatte die kleine Dame die…

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Schultüte für Paulines Garten bebastelt, die am Abend dann noch ein…

 

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…zweites Gewand von mir bekommen hat, das nun ausgestopft mit Füllwatte auf Paulines Tisch im Wohnzimmer liegt…

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…und nach dem Nähen habe ich mich mit der neuen Farbschleuder auseinandergesetzt, die ich für’s Festchen noch schnell bestellt hatte…

Heute Mittag trudelten unsere Freunde ein und das Wetter war uns hold, so dass wir tatsächlich mein Geburtstagsgeschenk der großen Liebe einweihen konnten…

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…einen Dutch Oven mit Dreibein (hier in Aktion beim Anbrutzeln von Zwiebeln und Salbei…). Nun können wir unsere Feuerstelle auch noch für andere Köstlichkeiten außer Stockbrot nutzen. Heute gab es eine…

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…Kartoffel-Köttbullar Suppe mit Lauch und Möhren – sehr köstlich und wärmend. Und natürlich trotzdem das obligatorische…

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…Stockbrot – und damit ich es ein für alle Mal gespeichert habe, hier das Rezept:

500g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

1,5 TL Salz

3 EL Öl

1  Prise Zucker

250ml Wasser

Daraus macht ihr einen einfachen Hefeteig und fügt nach Genuss und Belieben Kräuter, Speck, Käse, Zwiebeln, Knoblauch und und und hinzu. Oder esst es so wie es ist – auch fein!

Gewärmt und gestärkt machten wir uns dann auf den Weg ins Waldklassenzimmer unseres Ortes, um auch für unsere Pauline einen Schulbezug zu haben. Heute am Morgen fuhr ich zufälligerweise in dem Augenblick an der Grundschule vorbei, als alle Erstklässler mit ihren Schultüten aus dem Gebäude kamen. Das war wohl der schmerzhafteste Moment dieser zwei Tage… Aber so hat unser großes Mädchen für uns einen Platz in der…

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Waldschule… Dort hat…

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…die kleine Dame zuerst einmal eine Schulbank für ihre große Schwester ausgesucht und dann wurde…

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…mit von mir gebackenen und von der großen Liebe zauberhaft verzierten Mö(h)rchenmuffins und Chocolate Chip Cookies gepicknickt, Dönekens auf dem Balancierpfad gemacht, die

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…Farbschleuder ausprobiert und die drei Kleinen haben mit…

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…Feuereifer aus Schulanfängerpixis gelernt…

Heute Nacht leuchtet im Waldklassenzimmer…

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…Paulines Einschulungslicht in ihrem Einschulungskranz von der großen Liebe und ihren Garten schmückt…

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…die Schultüte ihrer kleinen Schwester…

Mein Herz ist dankbar und froh, dass wir diese so andere Einschulung gefeiert haben, auch wenn das für viele von Euch verrückt klingen mag. Dankbar und froh, dass es diesen Volltreffer Pauline gab und gibt, auch wenn sie einen anderen Plan gehabt hat, als wir. Und dankbar und froh über diese besonderen Menschen, die diesen Tag heute zu etwas so Besonderem gemacht haben, die wir ohne Pauline nie kennengelernt hätten. Dankbar und froh, dass die kleine Dame uns jeden Tag in ihrer wahnsinnigen Intensität zeigt, wo das Leben lang geht. Und dankbar und froh, dass ich gleich nochmal eine Runde Rotz und Wasser heulen darf, ohne mir darüber Gedanken machen zu müssen, ob das nun Traurigkeit, Glück oder eine ganz bunt gemischte Tränensuppe ist.

Wenn Ihr durchgehalten habt… Danke…

Eure Nina

P.S. Ich nehm’ mir jetzt nochmal raus ein bißchen zu verlinken… weil es genau 12 Bilder geworden sind, hänge ich mich einen Tag verspätet an die 12 von 12 bei Caro an, weil mir vor Freude über unsere lieben Menschen die Ohren schlackern, geht dieser Post auch zur Sonntagsfreude, weil ich das leckere Stockbrotrezept verewigt habe, klicke ich übermorgen nochmal zum Mmmonday und Paulines Schultüte bekommt einen Ehrenplatz bei Julia

 

Kleinste Bilderrahmen…

11. September 2014

Ich liebe diese…

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…Zeitschrift, aber ich mag keine Zeitschriftenjahrgangsstapel. Zum Wegwerfen ist sie aber zu schade. Viel viel viel zu schade! Also habe ich mich für’s Zerfetzen entschieden und habe jetzt einen Berg schönst illustrierter Seiten, die darauf warten, verarbeitet zu werden. Den Anfang habe ich mit drei Paar Cabochons gemacht:

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…Piepmätze…

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…Bäumchen…

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…und Frida, die Große…

Ich mag diese kleinen Bilderrähmchen an den Ohren und könnte mit meinem Fetzenmaterial am liebsten gleich in die Massenproduktion starten… aber, so viele Ohren hab ich gar nicht… seufz…

Auf alle Fälle zum Upcycling Dienstag damit. Und zu RUMS. Ich bin gespannt, was Ihr Euch Gutes gewerkelt habt!

Ich glaube, das ist das erste Mal, dass ich im Bett blogge… aber es ist Sonntag und Zeit für die Sonntagsfreude muss noch eben sein.
Ich nutze also die Gelegenheit,  Euch meine neue Begleiterin vorzustellen, die mir seit meinem Geburtstag nahezu pausenlos um den Hals fällt,  aeh… hängt…

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… das ist sie… eine alpha 550 und wir sind gerade sehr damit beschäftigt uns kennenzulernen und anzunähern.  Meine Eltern haben sie mir ermöglicht,  von der grossen Liebe gab es einen Workshop dazugeschenkt und ich freu mich riesendoof… so lange habe ich sie mir gewünscht!

Meine Sonntagsfreude, um auf das Eigentliche zurueckzukommen, war die freie Zeit, die ich heute mit dem Handbuch verbringen konnte – danke Mutti, danke große Liebe, das war toll!

Jetzt freu ich mich auf’s Schlafen, auch wenn die kleine Dame gestern kurz vorm Einschlafen noch konstatierte: Mami, schlafen ist das Blödeste!  In diesem Sinne: habt alle eine gute Nacht! Eure Nina

Mal wieder ein bißchen zu spät habe ich heute mein Kastanientor photographiert. Ihr könnt Euch meine Freude über das belebte Bild sicher vorstellen…

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…mutet schon wie ein Herbstspaziergang an…

In den letzten Monaten sah es hier so aus:

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…Juli

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…Juni…
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…Mai…

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…April…

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…März…

 

 

 

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…Februar…

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…Januar…

Noch viel mehr Ausblicke sammelt Tabea für uns. Schaut mal vorbei und habt es schön! Eure Nina

 

 

 

 

 

 

Ferienende…

31. August 2014

…eingekuschelt in meine Lieblingsdecke geht in diesen Stunden mein Urlaub zu Ende. Und dankbar und sonntagsfreudig blicke ich auf diese drei vollen und erfüllten Wochen zurück und freunde mich schonmal langsam mit dem Herbst an…

Aus Österreich habe ich fast täglich berichtet, von meinem Geburtstagsfest war zu lesen – wovon Ihr noch nichts wisst, das sind unsere Ostseetage und eine ganz besondere Begegnung  in München wo wir auf der Durchreise einen engen Familienfreund besucht haben, der uns mitten in München…

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…in der Abenddämmerung zu einem Platz führte, an dem Biber leben. Und zwei von ihnen haben sich uns sogar gezeigt, das war wunderschön… Und ebenso waren auch die Dreigenerationenostseetage… Im Gegensatz zu unserem aktionistischen Bergurlaub ließen wir die Uhren Uhren sein und…

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…faulenzten dass die Schwarte wackelte…

Die kleine Dame…

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…entdeckte ihre Liebe zu Quallen, deren Resten (Oh Mami, das ist leider nur ein Rest…)

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…und zu Piraten – “Mami, ich möchte eine Totkopfflagge haben”. Dass ich mir früher mal geschworen hab, keine Totenkopfartikel zu kaufen, wurde durch dieses zauberhafte “Totkopf” sofort außer Kraft gesetzt…

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…wir haben fordernde Möwen gefüttert und ihre Hierarchien studiert…

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…uns über kleine und große Schiffe gefreut…

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…und sind an ihm nicht vorbeigekommen… Auf Rügen hatte das Karlchen sich ein Bein gebrochen – so jenseits der Touristenströme ließ er sich außerhalb der Saison nicht blicken – zur bitteren Enttäuschung der kleinen Dame. Aber hier war er und sie war selig… Und was sind schon ein paar Stunden weniger am Strand gegen Kleindamenseligkeit… seufz…Und hey – ich habe mich getraut Kartoffelsackrutsche zu rutschen – dafür musste ich erst 40 werden – was für ein Spaß!

Ihr Lieben, habt eine gute Woche. Und sollte es auch für Euch die erste Arbeitswoche sein, wünsche ich Euch einen guten Start mit vielen frohmachenden Erinnerungen, wie ich sie mitnehmen darf. Ein Hoch auf diesen Sommer! Eure Nina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon 40?

24. August 2014

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…schon 40! Seit gestern! Und es hat gar nicht wehgetan, sondern ich hatte es traumhaft schön! Da es morgen nochmal für ein paar Tage dreigenerationig an die Ostsee geht, nur kurze Impressionen von meinem ganz schönen Tag:

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…ich hatte mir anstelle von Geschenken ein feines Mitbringbuffett gewünscht…

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…hier seht Ihr die letzten Zentimeter meiner Geburtstagstorte, sensationell von der großen Liebe gezaubert…

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…ich hatte zur Crafting Party geladen. Es wurde eifrig gewerkelt und ein paar Gäste haben tatsächlich Blut geleckt und waren gar nicht ans Feuer zu kriegen…

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…mein einziges Ergebnisphoto: Ilkas Ohrringe…

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…und Geschenke gab es trotzdem… Stellvertretend für viele ganz tolle hier mein Wikinger-Kubb von Ilka – selbstgebaut in mädchenrosa und Blümchen – ein Traum…

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…es wurde geduldig Stockbrot gebacken…

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…und während die Kinder mit den Nachbarszwillingen durch die Dunkelheit getollt sind, saßen wir noch, weitaus länger als ich es erwartet habe, regenfrei am Feuer, und ich habe es unglaublich genossen, in Freundschaft baden zu können. Für die Bloglesenden von Euch: Auch auf diesem Wege nochmal einen Herzensdank an Euch alle. Und an all die PäckchenschickerInnen und KartenschreiberInnen und MailerInnen, und AnruferInnen und an mich DenkerInnen und und und – Ihr seid toll! Und weil ich mich noch immer bauchlöchernd freue, ist das auch meine Sonntagsfreude. Bis bald – vielleicht gibt’s ja Postkartengrüße von der Ostsee… Eure vierzigjährige Nina

P.S. Wundert Ihr Euch über das neue Photoformat? Hängt mit einem Geschenk zusammen, über das ich demnächst berichten werde. Traumerfüllung und so… ahnt Ihr’s?

Am Ende unseres Urlaubs habe ich einen sehr gut vorbereiteten, durchdachten und persönlichen Artikel geschrieben und übers Handy veröffentlicht. Zu Hause angekommen, Computer eingeschaltet: Weg! Nur die Überschrift “Pfiati Pinzgau” war zu lesen… Egal, es stand drin, dass der Urlaub wunderschön war, obwohl ich nie in die Berge fahren wollte, es stand drin, dass ich vieles vermissen werde, wie z.B.

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…das Selbahnfahren und die…

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…wunderbaren Almwiesen mit all dem Frauenmantel und und und…

Es stand drin, dass es ein heilsamer Urlaub war, der mich mit Österreich versöhnt hat und es stand, glaube ich, sogar drin, dass ich mich auf ein nächstes Mal freue… Dann auch wieder mit dem Lied von Manfred Kindel im Gepäck, das uns wie nichts anderes durch diese besondere Zeit begleitet hat:

 

Hinter uns die Berge

über uns der Mond

unter uns der Felsen

wo der Otter wohnt

vor uns liegt der Fluss

und neben mir liegst Du

über uns die Sterne

hör’n dem Wasser zu…

Habt es schön! Eure Nina

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