…darf ebendieser nicht vorenthalten werden:

  • 125g Margarine oder Butter (das ist sehr viel, eventuell etwas reduzieren und/oder sich das Einfetten des Eisens sparen)
  • 25g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/4 l Milch
  • 3 Eier
  • 250g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • und nach Belieben: etwas abgeriebene Zitronenschale oder Marzipan (mein Favorit!)

Nachdem wir gestern spät gefrühstückt, und die kleine Dame und die große Liebe einen langen Mittagsschlaf gemacht haben, entschieden wir uns für ein kombiniertes Mittagtrinkenkaffeeessen und teilten den ohne Zucker angerührten Teig auf:

Für’s Mittagessen fügten wir noch alle Reste hinzu, die der Kühlschrank zu bieten hatte, wie Bergkäse, frische gemischte Kräuter und den Sucuk(türkische Knoblauchwurst)-Rest, der klein gewürfelt wurde:

dazu gab’s Joghurt, Tomaten und Gurken und es war ein ganz feiner Schmaus!

Für’s Süße danach warfen wir Marzipannrohmassenknubbelchen in den Teig, süßten mit einem Schuss Ahornsirup und huldigten der Urheberin des Rezepts, einer ehemaligen Nachbarin meiner Kindheit, die so etwas wie eine Vize-Mama für mich war (und uns noch immer sehr nahe steht). In jedem Sommer gab es in ihrem parkähnlichen Traumgarten ein großes Waffelessen mit Schlagsahne, Preiselbeeren, selbst eingekochten Sauerkirschen und natürlich Puderzucker. In diesem Jahr werden wir diese Tradition verändern müssen, die Vize-Mama ist aus dem großen Traumgartenhaus ausgezogen und vielleicht kommt sie in diesem Sommer zum Waffelfuttern in unseren kleinen Wildgarten…

… ich glaube seit Heiligabend durfte meine Stickmaschine nicht mehr rattern, nun hat es mich am Freitag aber so sehr gejuckt, dass ganz schnell ein neues Projekt hermusste. Und da die kleine Dame bei ihrer Omi immer ganz heiß auf eine ganz bestimmte Tasche ist, mit der sie dann stolz wie Bolle durchs Wohnzimmer spaziert, lag die Entscheidung nahe! Und da Johkeche nach wie vor das Größte sind… (…hier muss ich kurz abschweifen und berichten, dass wir neulich im Wildpark vor einem Adler standen und die kleine Dame ihm mit einem entzückten „Hallo! Johkeche“ freundlich zugewinkt hat….)…griff ich schon wieder auf Rockin Robin zurück:

…frischerholte Stickmaschine nach langer Pause…

…eine Seite und…

…die andere Seite…

So zufrieden mit meinem schnittmusterlosen Projekt, das mich ziemlich an ein Ostereierkörbchen erinnert, musste anschließend gleich noch was schnelles entstehen:

…heute früh jedoch habe ich feststellen müssen, dass die Farbe der kleinen Dame nicht wirklich steht und jetzt überlege ich, ob ich die Schneckengreta einfach ins große Auktionshaus bringe. A pro pos großes Auktionshaus: Ich habe für sage und schreibe einen Euro einen Graziela-Kopfkissenbezug in einem mir bisher noch vollkommen unbekannten Design ersteigert:

Ich steh zwar nicht auf Teddys, aber deren Klamotten sind so zauberhaft. Jetzt wandert er erstmal in die Blaukiste und dann wird schon eine Idee kommen… A pro pos Ideen: Wenn man vom Blogstöbern manchmal wahnsinnig wird, weil die vielen Ideen und Anregungen gar nicht umgesetzt werden können, sollte man einfach die hier backen:

Dann weiß man, dass sich das Stöbern extrem lohnen kann. Ich hab die Idee von hier, habe aber in Ermangelung von Kokosmilch 350ml normale Milch verwendet und die eine Hälfte mit je 3 gut abgetropften Kirschen und die andere Hälfte mit einem der piepsenden Schokomilchbonbons vom A-Discounter gefüllt. Unbedingt warm futtern. Und solltet Ihr Gäste oder eine große Familie haben: ein Blech reicht gerade mal für vier gierige Mäuler… In diesem Sinne. Guten Appetit!

…ich bewundere alle Menschen, die Hosen nähen können. Und wenn ich Hosen schreibe, so meine ich keine komplizierten Modelle mit Reißverschluss und co, sondern eine (für den Rest der Welt wahrscheinlich) supersimple Pumphose für die kleine Dame. Modell Nummer eins ist ziemlich schnell in dem Nähflurmülleimer gelandet

(„aus mir wird nie etwas und mein Dateiname ist Hosemurks…“)

Modell zwei habe ich sogar ganz fleißig gesteckt (ja gut – vorm Bügeln habe ich mich gedrückt…) und trotzdem ist alles irgendwie verkehrt, so wie es bis jetzt aussieht. Vorne und hinten und was nähe ich denn da jetzt zusammen? Verdammt, ich hab studiert!  Gehe morgen abend aber sicher noch das Projekt „ich-mach-das-Beste-aus-diesem-Probeding“ an.

(„wenn ich groß bin werd ich vielleicht Hose und mein Dateiname ist immerhin Hosenaja…„)

In diesem Zusammenhang bietet es sich an, mal wieder Weihnachtsgeschenke zu präsentieren:

wunderbarer…

…Lesestoff (Praxiswissen ist trotz intensivem Schmökerns blanker Hohn…)

 

…und SIE, die Holde:

…das verrückte Geschenk meiner Eltern…

Heute habe ich nun den ersten ruhigen Spätabend mit der Holden verbracht (die kleine Dame ist zur Zeit nicht so einschlaffreudig…), sehe aber mit Bangen, dass der Faden der einen Kone (so heißen die Dinger doch, oder?) rarer und rarer wird – ICH WILL NICHT EINFÄDELN!!! Und die Holde ist für mich noch ein Buch mit mindestens 8 1/2 Siegeln und ich brauche bestimmt noch 2 Leben oder doch mal einen Nähkurs, bis mein Hirn bereit ist, sich mit ihr auseinanderzusetzen…

Doch zurück zur Hose:

Nachdem ich dann geoverlockt hatte, was zu overlocken war (und mehrmals aufgetrennt, was aufzutrennen war), hatte ich doch noch die glorreiche Idee, das große Netz zu befragen, wie Hosennähen geht. Und folgender Satz (ich zitiere aus einem ELTERN-Forum) hat gereicht damit ich’s verstehe (wir sprechen uns in ein paar Tagen nochmal…):

Je ein Vorder- und Hinterteil rechts auf rechts nur an den geraden Nähten zusammennähen, dann rechts auf rechts ineinanderstecken und die Rundung nähen.

In diesem Sinne, ich starte einen dritten Versuch… Und dann nähe ich nicht Vorderteil auf Vorderteil und Hinterteil auf Hinterteil…  Und jetzt geht’s mal wieder ins Bett…

… wundert Euch nicht, in diesen 12 von 12 (mehr darüber wie jeden Monat bei Caro) knüpfe ich an meinen letzten Blogeintrag an – Euch meine mittlerweile 3-Tage-alte heißgeliebte „Alles-Drin“ in vielen Lebenslagen zu präsentieren…

… hier: frühmorgens auf dem Beifahrersitz auf dem Weg zum Musikgarten („Sikgaga“ ohne die kleine Dame – seltsam, aber sie ist vielleicht noch ansteckend…)

…warten auf die kleinen Musikgärtnerinnen und Gärtner…

… Spät-Frühstück mit großer Liebe und kleiner Dame – schööön!“ Was für ein Luxus in der Woche…

…kleine Dame und ganz kleine Mitbewohnerin seit heute früh nun endlich im Partnerlook…

…schnell noch ein Innenphoto der Tasche und dann zack zu Arbeit!

…Tasche bei der Arbeit…

…Portrait von Lili Listig

…nach Hause kommen und Bratapfelduft zieht in meine Nase – ist das herrlich…

bei der abendlichen Blogrunde diese tollen Pinguine entdeckt…

…die Entdeckung gleich telefonisch weitergereicht…

…zugeschnitten, dann doch nochmal gelben Filz gegen korallefarbenen Punktecord ausgetauscht, mich ans Fusselnähen gewagt und versagt… Irgendwann starte ich einen zweiten Anlauf!!!

…beim frustrierten Treppe hinabsteigen einen Blick auf meine Herzenstasche geworfen und mein Nähego wiederhergestellt!

… ich hab mir so eine schöne „Alles Drin“ – Tasche genäht – ich kann (obwohl ich totmüde bin) gleich bestimmt gar nicht schlafen vor Glück. Und ich hab so viel daran gelernt, und unendlich viel aufgetrennt und gegen Ende ein bißchen rumgemurkst (jaja, ich hätte morgen im Wachzustand weitermachen sollen, aber ich wollte sie doch unbedingt HABEN!!! Ooooh sie ist so so so so schön!!! Morgen gibt’s Photos! Und heute Nacht träume ich von ihr… In diesem Sinne gute Nacht und bis morgen!!!

Die ganze Weihnachtszeit über habe ich vergessen unseren Jahreszeitentisch zu knipsen – dabei war da so viel Bewegung drin… Nun sind vorgestern die Könige am Ziel angekommen (nachdem ich sie zur Komplettierung unterm Weihnachtsbaum fand:

Das Babyphone wollte ich dann doch nicht mehr rausretouchieren…

Und ich hatte tatsächlich ein klitzekleines bißchen Zeit zum Nähen!

hier das Mutprojekt: Zum ersten Mal Leder außerhalb der Krabbelpuschenfertigung nähen. Auf  Designwunsch der Patentante der kleinen Dame ist diese MP3-Hülle entstanden. Das Prinzip schreit nach Perfektion, es macht aber schon Spaß und ein bißchen was her…

Außerdem freue ich mich immer wieder über meine Zuschneidekiste. Da kann dann eben doch noch in aller Eile was fabriziert werden, was zum Teil seit Monaten vor sich hinwartet:

eine Dackelmütze für die kleine Dame

und für ebendiese

ein so entzückendes Lätzchen…

Heute dann doch ein Marathon für letzte Weihnachtsgeschenke für meine Kolleginnen – übermorgen geht’s wieder los!

Mal wieder die Kleine für alle Fälle. Aber ich find’s total schwierig,  den richtigen Stoff für die Beschenkte zu finden… was für Entscheidungen…

Oh je, die kleine Dame ruft, ich muss nach oben…

… wie schon erwähnt, faulen wir hier wunderbar rum…. seit Neujahr haben wir noch eine Freundin zu Besuch,  so dass tatsächlich endlich mal wieder ein bißchen Zeit für’s Sticken und Nähen bleibt…

Silvester ging’s los mit dieser Entdeckung von Gretelies:

Die Kleine für alle Fälle – so einfach und so wunderbar. Die Linke ist für MICH!!! Ich liebe diesen Stoff so sehr, und nachdem ich in Dänemark nur ein Fitzelchen davon gekauft habe, schmeisst Stoff und Stil ihn jetzt im Ausverkauf raus – juchhe! Die rechte Tasche ist ein Geschenk für eine Freundin, die sich in diesem Jahr den Jakobsweg vorgenommen hat – entstanden aus einer ehemaligen Schurwollweste…

Aber zurück zu Silvester. Die große Liebe hat sich für unseren Nachmittagsbesuch in der Küche ausgetobt. Es gab neben Rheinischen Mutzen köstlichste

Mutzemandeln

und sensationelle Neujahrswaffeln nach dem alten Rezept von Schwiegeruroma Elise. In  den letzten Jahren haben wir sie immer mit unserem elektrischen Waffelhörncheneisen gemacht, aber dieses Jahr waren wir wagemutig, antik und das Ergebnis viel viel schöner! Mit Hilfe eines vor einigen Jahren in Schweden gekauften steinalten Waffeleisens für die Ofenplatte wurden sie gebacken und ratzfatz über einem Kochlöffelstiel aufgerollt (da muss die große Liebe nämlich passen: Die dünnsten Rollen kann nur ICH!!!

Zuguterletzt (das schreibt man doch seit der Rechtschreibreform sicher getrennt, oder?) wurden die Hörnchen dann noch gefüllt mit einer Mischung aus pürierten Himbeeren und Sahne – eine Sensation…

Und so:

sah unser Kaffeetisch dann aus!

An Neujahr begann die Schuhproduktion. Die Füße der kleinen Dame haben einen so immensen Sprung getan, dass die Krabbelpuschen nun schon die Ziffer 23 unter der Sohle tragen… Und da sie total verrückt nach Singvögeln ist (welches 18 Monate alte Kind beherbergt in seinem Wortschatz „Jokehche“ (Rotkehlchen), „Abäbä“ (Halsbandschnäpper) und „Gaga“ (Gartenrotschwanz)?) konnte ich mein Glück kaum fassen als ich diese Stickdatei fand:

Nähwahnas „Rockin‘ Robin“! Die kleine Dame ist unglaublich verliebt in ihre Schuhe und ich in diese Datei…

Nun mussten natürlich noch rote Schuhe her:

und auch diese Piepmätze werden mit Jokehche angesprochen…

Und da die kleine Dame ja nun richtige Schuhe trägt, und bei Omi und Opi („Bupa“) herrlicherweise alles vorhanden mist und ich nie an etwas denken muss bis auf die Krabbelpuschen,

gibt es eben noch ein Paar! Ich wusste nie was ich mit Leder in dieser Farbe anfangen soll, fand’s total doof und nun find ich sie gar nicht so übel…

Draußen heult der Wind, es ist mal wieder schrecklich spät und ich sag: Gute Nacht!