Wir wollen auch…

28. März 2012

…haben die große Liebe und ich heute morgen gesagt, als die kleine Dame stolz wie Bolle (oder wie Oskar – was ist das überhaupt für eine doofe Floskel…) mit ihrer Walmütze durch den Garten spazierte. Also Planänderung, Packenputzenaufräumen verschieben, zwei alte T-Shirts raussuchen (auch wenn wir für einen kleinen Moment überlegt haben, im Familienwalpartnerlook am Strand entlang zu spazieren…) und ran an die Nähmaschine.

Und dann: Oh Grausen: Fehlermeldungen über Fehlermeldungen – bis jetzt weiss ich nicht, was meine Maschine gequält hat (der Abschied? der schnöde Urlaubseintausch gegen eine Häkelnadel? Nähmaschinenseelen sind zart…) – und ein Großteil der ersten  Beanie entstand per Handrad – egal, irgendwie sind sie fertig geworden, wir finden uns äußerst gut dekoriert mit den beiden und bequem und praktisch sind sie auch – wenn nur der Nähsuchtfaktor nicht wäre…

Und tatatata: hier sind sie, unsere „Ich war mal ein T-Shirt“-Mützen:

…vereint in der Abendsonne…

…und schon morgen am Meer…

…in diesem Sinne: Bis Ostern!!!

Geht doch schon viel besser!!!!

Nachdem die kleine Dame ihre neue  Mütze heute wirklich den ganzen Tag über nicht absetzen wollte, habe ich es einfach noch mal versucht! Und siehe da: Es war ganz leicht! Hier also Beanie Nr. 2 – speziell für den Ostseeurlaub:

Kommentar der sonst sehr perfektionistischen großen Liebe:  Wow, die sieht aus als käme sie aus einem Super-Kinderladen (Als das „Super“ ausgesprochen war, hat mein Hirn sofort ein „markt“ ergänzt, und ich wollte schon protestieren, aber irgendwie hat die verzögerte Hörverarbeitung dann doch noch funktioniert und ich fühlte mich ein wenig geschmeichelt. Ach was sag ich, nee – ich bin stolz ob des Ergebnisses! Obwohl es so so erschreckend einfach ist – jawohl!

Bleibt mir nur, Euch eine schöne Vorosterzeit zu wünschen: Der morgige Tag ist voll mit  „Hausklarschiffmachung“, „Autopackung“ und dann in allerletzter Minute „Puppenwagenbeziehung“ – schließlich kommen wir erst Ostersamstagabend zurück. Bis dahin lassen wir uns den Ostseewind um die Nase pusten! Wünscht uns eine regenarme Zeit und: Macht’s gut!

Vernäht und zugeflixt…

26. März 2012

…könnte mein Kommentar zu meiner ersten…

…Beaniemütze mit Bündchenstoff sein… Immerhin: Jetzt weiß ich wie’s geht! Gut, dass ich einen Probestoff genommen habe (aus der Zeit, in der noch nicht unter jeder Nähmaschine Fliegenpilze vernäht wurden), wobei ich befürchte, dass die kleine Dame beim Anblick der „Pi“s in äußerstes Entzücken ausbricht… Aber ich bin begeistert ob der Schnelle, in der diese Kopfbedeckungen gefertigt werden können –  und wieder einmal freue ich mich, wie mützengierig meine kleine Dame ist (die Häkelmütze wird allerdings noch mit einem verachtenden „ä-ä“ bedacht…)…

Und weil’s so schnell ging habe ich noch ratzfatz zwei Schlüsselanhänger genäht –

…meinen mit Vienna-Webband und für eine Kollegin einen „Geburtstagskuchenersatz“ – mal wieder ein Tag, den ich verpeilt habe…

Das Häufchen Stoff, das Ihr hier unten seht…

hat Ilka mal auf dem Sperrmüll gefunden und mir zum Geburtstag schwesterlich ein Stück davon abgegeben! Seitdem stand für mich fest: Daraus muss eine LIL genäht werden und nun ist es gestern abend geschehen (nachdem ich das ganze Haus erfolglos auf der Suche nach meiner Eulenlil auf den Kopf gestellt habe, musste bei dem Traumwetter einfach eine neue Kopfbedeckung her…)… Die begleitet mich nach Rügen!

…nein, es gibt keinen Schreibfehler in dem Wort Mörchenkuchen-der Spitzname für Pauline leitet sich ab von dem Begriff  „Morula“. Als ich gerade schwanger war, und wir noch nichts genaues wussten, entstand dieses Kosewort, aus  der  Bezeichnung für das Zellstadium nach 96 Stunden…

Aber nun zum Kulinarischen, ja, der Mörchenkuchen ist tatsächlich eine Möhrentorte und zwar eine – wie ich finde – unübertreffliche! Und so schön manschig…

Und so wird sie gemacht:

300g Möhren

300g geriebene Mandeln

6 Eier

250g Zucker

1/2 Päckchen Backpulver

2 EL Mehl

1TL Zimt

Zuerst müsst Ihr die Eier trennen und dann Eigelb und Zucker schaumig rühren. Nach und nach den Rest der Zutaten dazugeben und dann das steifgeschlagene Eiweiss liebevoll unterheben. Bei 180°C ungefähr eine Stunde backen.

Nicht daß das nicht schon der Oberhammer wäre, jetzt habe ich noch den Guss, der eigentlich auf meinen „Queen Mother Cake“gehört,  dessen Rezept ich mit 16 aus England importiert habe, hierzu kombiniert.

Also weiter geht’s:

5 EL braunen Zucker

2 EL Butter

2 EL Milch

in einer Pfanne erhitzen, 3 Minuten unter ständigem Rühren kochen und über den Kuchen streichen.

Das Gesamtbild  des Kuchens seht Ihr im vorangegangenen Blogeintrag – eigentlich war es ja ein Samstagssüß, aber für heute ist noch ein klitzekleiner Rest übriggeblieben… Ich freu mich schon drauf!

Paulines 4. Geburtstag…

24. März 2012

…haben wir heute für uns sehr schön und mit lieben Menschen feiern können.

Los ging es allerdings gestern mit einer Küchenschlacht:

Für die sensationellen Chocolate Chip Cookies aus Susanne Klingners „Das hab ich selbst gemacht“ wollte erstmal ein halbes Kilo Schokolade gehackt werden… Anschließend hielt uns dann die Sonne so sehr in unserem Garten, dass Cashewmousse, Bärlauchkartoffelsalat (wir haben solch ein Glück, dass es in unserer unmittelbaren Umgebung so dichte Bärlauchinseln gibt…) und die…

…leckerste Möhrentorte der Welt auf den Spätabend verschoben wurden. Das Rezept verrate ich morgen bei der Initiative Sonntagssüß ( – vorausgesetzt, ich kann diesen Sonntag endlich mal kommentieren…)…

…heute morgen dann wieder unglaublicher Sonnenschein. Zu Paulines Geburtszeit waren viele liebe Freunde bei uns, zündeten Kerzen an…

…ließen mit uns Luftballongrüße in den Himmel fliegen und pusteten hunderte Seifenblasen zu Pauline.

Im Anschluss daran machten wir uns auf zu einem knallsonnigen (26°C – unglaublich -vor vier Jahren fielen an diesem Tag dicke weiße Schneeflocken) Picknickplatz…

…unser antiker Leiterwagen leistete uns gute Dienste zum Köstlichkeitentransport und beherbergte die restlichen Ballons, die wir später auch noch in die Freiheit entließen. Mit einem ordentlichen Sonnenbrand im Nacken beendeten wir das Geburtstagspicknick , um uns dem zweiten Geburtstagskind der Familie zu widmen – meinem Vater…

…der hier gerade das Geburtstagsgeschenk der kleinen Dame bewundert (Grundierung: große Liebe)… etwas schattiger wurde also weitergefeiert.

Nach dem Insbettbringen der kleinen Dame ging es weiter mit dem Abschlussritual von Paulines Geburtstagen: jedes Jahr stellen wir drei wunderbaren Frauen, die an Paulines Geburt und Abschied maßgeblich beteiligt waren, Narzissen vor die Tür. Und der letzte Weg des Tages führt dann natürlich noch einmal…

…zum so unendlich vermissten Geburtstagskind…

Schuhuuunger…

21. März 2012

…schreit die Eule auf dem neuen Lätzchen – naja, wäre ich nicht zu voreilig gewesen, hätte sie es geschrien – jetzt muss ich wohl noch ein weiteres Lätzchen sticken, um diese Wortspielidee der großen Liebe umzusetzen…

…die kleine Dame ist ganz vernarrt in die Eule. Und nachdem ich ihr vor ein paar Tagen angedeutet habe, dass wir ihr ja auch noch ein Tigerlätzchen sticken könnten – steht sie jetzt immer mal wieder an der Stickmaschine und sagt „Tiga,Tiga“ – dummerweise immer kurz vorm ins Bett gehen… Und bei dem schönen Wetter sind wir derzeit den ganzen Tag draussen – mal sehen, wann also der Tiger mit uns futtert…

Immerhin: Die Häkelmütze ist fertig (neben dem Sandkasten häkelt es sich prima!) – nur unzählige Fäden wollen noch verhäkelt werden. Da man diese aber gut verstecken kann, hier das fast fertige Projekt:

Die nächste Mütze häkel ich für mich – heute ist ein großes Stoffundstilpaket mit  meiner Wolle gekommen – juchhu!

12 von 12

12. März 2012

…noch immer krank – deswegen ein bißchen einseitige einmaschige Bilder…

…die Post ist da und das ersehnte Garn auch – was für eine Farbenpracht!!!

…nicht nur das Garn, auch das Buch dazu – ja ich weiß, im Netz wimmelt es nur so von tollen Projekten, aber der Urlaub naht und da muss ein gutes altes Buch herhalten…

Schnell in die Tasche damit und auf zum Arzt…

…noch eine Woche krank – Mist. Jetzt hat’s den Kehlkopf erwischt…

…und im Wartezimmer die Erkenntnis: Das neue Buch macht ganz viel Spaß, entspricht aber projekttechnisch nichtdem, was ich mir vorgestellt habe…

…Rückgabe leicht gemacht – gut…

…Mami kocht und die kleine Dame räumt aus und ein und aus und ein…

…nachdem Mami eine so köstliche Sauce gekocht hatte, musste sie leider feststellen, dass nur noch Suppennudeln im Schrank standen… egal, war trotzdem fein!

Dann ab ins Auto und in Richtung meiner Eltern zum Ausruhen für mich und um der kleinen Dame mal ein wenig Abwechslung in diesem  lahmen Virenalltag zu präsentieren…

…für mich gab es einen Frühlingsgruß und ganz viel Zeit…

…für die kleine Dame die unschlagbare Spielzeugkiste (mit vielen 70er Schätzen) und unendlich viel Spaß mit Omi und Opi…

Dann noch heimlich…

…den bis Ostern zu restaurierenden Flohmarkt-Puppenwagen ins Auto gepackt und ab nach Hause…

…die kleine Dame hatte heute übrigens  zum ersten Mal ihr neues Kleid an: Vorher hab ich Blut und Wasser geschwitzt (naja –  Fieber war auch mit von der Partie): meine ersten Bündchen und vor allem: Meine ersten Ärmel. Lediglich der Halsausschnitt war viel zu klein, da habe ich beherzt ins Kleid geschnitten, umgenäht und jetzt fügt sich ein gelber KamSnap wunderbar ins Gesamtkunstwerk ein…

… und hier erste Erfolgserlebnisse des Tages: Eine Doppelblume von hier und ein Waldorf-Schneckenband in Regenbogenfarben…

den Rest des Abends verbringe ich noch

mit meinem ersten „der Nase nach“-Mützenprojekt für die kleine Dame und wahrscheinlich vielen 12von12ern – die Ihr wie immer bei Caro findet!