Freutag – miniklein…

27. Februar 2015

Eigentlich sind es nur  zwei winzige Freuden, die es heute zu posten gibt. Beginnen wir mal mit der heutigen Kleindamenäußerung:

„Mami, ich kann mich einfach nicht entscheiden, was ich werden möchte, wenn ich groß bin: Indianerhäuptling, Räuber  oder Piratin…“

Die zweite ist meine eigene Tüddeligkeit… Als ich Mittwochfrüh in die Praxis kam, begrüßte mich…

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…mein Kuli im gefüllten Wasserglas… meinen Blick hätte ich gerne gesehen – typisch ich… Habt ein ebenso freudiges Wochenende! Eure Nina

 

Angekommen in 2015…

3. Januar 2015

Seid Ihr gut angekommen, im neuen Jahr? Ich glaube, so langsam kann ich das von mir behaupten, auch wenn der Weihnachtsmodus immer wieder aufblinkt und andeutet, er wolle auch noch da sein dürfen…

Ich sag Euch, wir hatten eine so schöne Silvesternacht – genaugenommen eine so fantastische 24-Stunden-„Party“… Wer uns kennt, weiß, dass wir an Silvester meist daheim bleiben, seitdem die kleine Dame bei uns ist. Vielleicht erinnert Ihr Euch an unseren Nähabend zum Jahrewechsel,  an unser Michelsilvester, oder die Silvesterköstlichkeiten von vor drei Jahren?

Dieses Mal war es ganz anders und fast ein bißchen aufregend… Im Dunstkreis der Leeren Wiege hatten wir im Sommer noch eine Regenbogenfamilie mit zwei Erden- und einem Himmelskind kennengelernt, sie spontan zu meiner Crafting Party und zum diesjährigen CCC eingeladen. Beim Verabschieden nach der Keksschlacht fragten sie uns, ob wir nicht Lust hätten, gemeinsam den Jahrewechsel zu begehen. Und weil es selten, aber doch immer wieder diese besonderen Begegnungen gibt, wo schon auf den ersten Blick alles zu passen scheint, haben wir freudig zugesagt. Und ich sag Euch: Es war so so so so schön! Der Abend war durch die gemeinsam vorbereiteten…

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…Countdown-Tütchen prima strukturiert und hat den beiden Mädchen nochmal ein richtiges Adventskalendergefühl gezaubert. Und der Abend ist nur so verflogen… Tütchen Nummer eins hieß uns, das Wohnzimmer zu dekorieren, es wurden Spiele gespielt, Photokunst mit Wunderkerzen gezaubert,2014-12-31_1420062575

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

…Knallbonbons mit zum ersten Mal richtig schönen Weissagungen zerknallt,

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…Playmaisfeuerwerke auf’s Papier gebracht…

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…es wurde gefuttert, Dinner for one geguckt und schwuppdiwupp ein Aufschrei: AAAAAAH in zwei Minuten ist es so weit! Ich glaube, so schnell war die kleine Dame noch nie angeplünnt! Die Böller verkündeten dann die Mitte der Nacht und den Jahresanfang, der für die große Liebe, die kleine Dame und mich beulig begann: Erstere bekam eine ausgebrannte Rakete auf den Kopf, dort prallte sie ab und nahm Kurs auf die kleine Dame und ich bin kurz danach gegen die geschlossene Glastür gerannt. Volle Kanne… Die war aber auch blinkeblank…

Schon vorher hatten wir entschieden, entgegen unserer Planung doch über Nacht zu bleiben – kein Kontaktlinsezeugs, keine Zahnbürste, kein Nix – aber wir wurden so gut versorgt, es war herrlich. Und so konnten wir nicht nur ausgeschlafen und in Ruhe gemeinsam frühstücken, sondern hatten viel viel Zeit uns richtig kennenzulernen, da die Mädchen sich ohnehin schon gefunden hatten. O-Ton: L: Du bist meine allerbeste Freundin, ich mag Dich ganz doll – Kl-Da: Ich Dich auch (die vier gerührten Mütter könnt Ihr Euch vorstellen)…

Außerdem hatten wir dadurch noch die Zeit, am Vorabend nicht mehr Geschafftes nachzuholen…

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…wir haben Wachs gegossen…

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…seht ihr hierin auch eine Hexe???

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…und beim Abschied wurden unsere Wünsche für 2015 noch per Seifenblasen in die Welt gepustet… Ein Jahr mit neu gefundenen Freundinnen zu starten, das ist doch grandios! Mit diesem Glücksgefühl im Bauch passte das kultverdächtige (trotz Herzschmalz und zehennägelkräuselnder Dialoge, aber Tradition ist Tradition)…

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…Neujahrstraumschiff hervorragend zu unserer Stimmung…

Möge das Jahr für uns alle so weitergehen. Heute (an unserem 9. Weihnachtstag…) übernachtet zum ersten Mal die beste Kindergartenfreundin der kleinen Dame bei uns. Das ist aufregend für uns alle…

Habt es gut, Ihr Lieben! Ich schau jetzt nochmal beim Freutag vorbei… Eure Nina, die sich auf das Neue Jahr freut!

 

Paulines Einschulung…

13. September 2014

Heute wäre Paulines Einschulungstag gewesen. Schon seit Wochen hat mir vor diesem Tag gegraust – fast mehr als vor ihrem ersten Geburtstag.  Vor drei Tagen haben wir entschieden, zu Täterinnen gegen (oder für?) unsere Trauer zu werden und diese Einschulung ein bißchen zu feiern, für unser Trauerkind.

Eigentlich begann es schon gestern – merkwürdigerweise hatte ich seit Paulines Geburt die Vorstellung im…

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…Einschulungsgottesdienst versteckt in der letzten Reihe dabei zu sein. Je näher der Tag rückte, desto mulmiger wurde mir, aber dann sind die große Liebe und ich doch dorthingegangen – und es war gut so (und ich vergesse es meiner Mutter nie, dass sie s0 kurzfristig zu uns gekommen ist, um die kleine Dame zu hüten!), auch wenn es sehr wehgetan hat. Besonders ein mit voller Inbrunst vom Kinderchor geschmettertes Lied war wie für unsere Große gemacht – Voll-Voll- Volltreffer! Und dann wurde in jeder Strophe aufgezählt, warum das Kind so ein Volltreffer ist – wunderbar bist Du gemacht, mit Deinen schönen Ohren, Deiner schönen Nase, Deinen schönen Haaren… und da war dieses  Wunder Pauline wieder sehr sehr nah…

Schon nachmittags hatte die kleine Dame die…

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Schultüte für Paulines Garten bebastelt, die am Abend dann noch ein…

 

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…zweites Gewand von mir bekommen hat, das nun ausgestopft mit Füllwatte auf Paulines Tisch im Wohnzimmer liegt…

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…und nach dem Nähen habe ich mich mit der neuen Farbschleuder auseinandergesetzt, die ich für’s Festchen noch schnell bestellt hatte…

Heute Mittag trudelten unsere Freunde ein und das Wetter war uns hold, so dass wir tatsächlich mein Geburtstagsgeschenk der großen Liebe einweihen konnten…

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…einen Dutch Oven mit Dreibein (hier in Aktion beim Anbrutzeln von Zwiebeln und Salbei…). Nun können wir unsere Feuerstelle auch noch für andere Köstlichkeiten außer Stockbrot nutzen. Heute gab es eine…

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…Kartoffel-Köttbullar Suppe mit Lauch und Möhren – sehr köstlich und wärmend. Und natürlich trotzdem das obligatorische…

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…Stockbrot – und damit ich es ein für alle Mal gespeichert habe, hier das Rezept:

500g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

1,5 TL Salz

3 EL Öl

1  Prise Zucker

250ml Wasser

Daraus macht ihr einen einfachen Hefeteig und fügt nach Genuss und Belieben Kräuter, Speck, Käse, Zwiebeln, Knoblauch und und und hinzu. Oder esst es so wie es ist – auch fein!

Gewärmt und gestärkt machten wir uns dann auf den Weg ins Waldklassenzimmer unseres Ortes, um auch für unsere Pauline einen Schulbezug zu haben. Heute am Morgen fuhr ich zufälligerweise in dem Augenblick an der Grundschule vorbei, als alle Erstklässler mit ihren Schultüten aus dem Gebäude kamen. Das war wohl der schmerzhafteste Moment dieser zwei Tage… Aber so hat unser großes Mädchen für uns einen Platz in der…

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Waldschule… Dort hat…

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…die kleine Dame zuerst einmal eine Schulbank für ihre große Schwester ausgesucht und dann wurde…

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…mit von mir gebackenen und von der großen Liebe zauberhaft verzierten Mö(h)rchenmuffins und Chocolate Chip Cookies gepicknickt, Dönekens auf dem Balancierpfad gemacht, die

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…Farbschleuder ausprobiert und die drei Kleinen haben mit…

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…Feuereifer aus Schulanfängerpixis gelernt…

Heute Nacht leuchtet im Waldklassenzimmer…

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…Paulines Einschulungslicht in ihrem Einschulungskranz von der großen Liebe und ihren Garten schmückt…

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…die Schultüte ihrer kleinen Schwester…

Mein Herz ist dankbar und froh, dass wir diese so andere Einschulung gefeiert haben, auch wenn das für viele von Euch verrückt klingen mag. Dankbar und froh, dass es diesen Volltreffer Pauline gab und gibt, auch wenn sie einen anderen Plan gehabt hat, als wir. Und dankbar und froh über diese besonderen Menschen, die diesen Tag heute zu etwas so Besonderem gemacht haben, die wir ohne Pauline nie kennengelernt hätten. Dankbar und froh, dass die kleine Dame uns jeden Tag in ihrer wahnsinnigen Intensität zeigt, wo das Leben lang geht. Und dankbar und froh, dass ich gleich nochmal eine Runde Rotz und Wasser heulen darf, ohne mir darüber Gedanken machen zu müssen, ob das nun Traurigkeit, Glück oder eine ganz bunt gemischte Tränensuppe ist.

Wenn Ihr durchgehalten habt… Danke…

Eure Nina

P.S. Ich nehm‘ mir jetzt nochmal raus ein bißchen zu verlinken… weil es genau 12 Bilder geworden sind, hänge ich mich einen Tag verspätet an die 12 von 12 bei Caro an, weil mir vor Freude über unsere lieben Menschen die Ohren schlackern, geht dieser Post auch zur Sonntagsfreude, weil ich das leckere Stockbrotrezept verewigt habe, klicke ich übermorgen nochmal zum Mmmonday und Paulines Schultüte bekommt einen Ehrenplatz bei Julia

 

Ferienende…

31. August 2014

…eingekuschelt in meine Lieblingsdecke geht in diesen Stunden mein Urlaub zu Ende. Und dankbar und sonntagsfreudig blicke ich auf diese drei vollen und erfüllten Wochen zurück und freunde mich schonmal langsam mit dem Herbst an…

Aus Österreich habe ich fast täglich berichtet, von meinem Geburtstagsfest war zu lesen – wovon Ihr noch nichts wisst, das sind unsere Ostseetage und eine ganz besondere Begegnung  in München wo wir auf der Durchreise einen engen Familienfreund besucht haben, der uns mitten in München…

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…in der Abenddämmerung zu einem Platz führte, an dem Biber leben. Und zwei von ihnen haben sich uns sogar gezeigt, das war wunderschön… Und ebenso waren auch die Dreigenerationenostseetage… Im Gegensatz zu unserem aktionistischen Bergurlaub ließen wir die Uhren Uhren sein und…

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…faulenzten dass die Schwarte wackelte…

Die kleine Dame…

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…entdeckte ihre Liebe zu Quallen, deren Resten (Oh Mami, das ist leider nur ein Rest…)

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…und zu Piraten – „Mami, ich möchte eine Totkopfflagge haben“. Dass ich mir früher mal geschworen hab, keine Totenkopfartikel zu kaufen, wurde durch dieses zauberhafte „Totkopf“ sofort außer Kraft gesetzt…

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…wir haben fordernde Möwen gefüttert und ihre Hierarchien studiert…

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…uns über kleine und große Schiffe gefreut…

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…und sind an ihm nicht vorbeigekommen… Auf Rügen hatte das Karlchen sich ein Bein gebrochen – so jenseits der Touristenströme ließ er sich außerhalb der Saison nicht blicken – zur bitteren Enttäuschung der kleinen Dame. Aber hier war er und sie war selig… Und was sind schon ein paar Stunden weniger am Strand gegen Kleindamenseligkeit… seufz…Und hey – ich habe mich getraut Kartoffelsackrutsche zu rutschen – dafür musste ich erst 40 werden – was für ein Spaß!

Ihr Lieben, habt eine gute Woche. Und sollte es auch für Euch die erste Arbeitswoche sein, wünsche ich Euch einen guten Start mit vielen frohmachenden Erinnerungen, wie ich sie mitnehmen darf. Ein Hoch auf diesen Sommer! Eure Nina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

…auf dem Heimweg vom Siebengebirge haben wir heute einen kulturellen Zwischenstop in…

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…Dortmund eingelegt und haben dort im Rahmen des…

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…NRW Theatertreffens eine sensationelle Inszenierung von Wolf Erlbruchs „Ente, Tod und Tulpe“ erleben dürfen. Wer irgendwie die Möglichkeit hat, sich diese Düsseldorfer Prduktion anzusehen, sollte es tun. Für alle anderen bleibt nur hier ein kurzer Trailer

Für mich, die ich lange Jahre am (Musik-)-Theater gearbeitet habe, war es ein ganz besonderes Erlebnis zum ersten Mal mit der kleinen Dame Theater zu erleben, das so ganz anders war, als die wenigen Kinderstücke, die sie bis jetzt gesehen hat. Sie saß die Dreiviertelstunde wie absorbiert auf ihrem Platz, es war nicht zu erkennen, ob es ihr gefiel oder nicht, aber am Ende des Stücks strahlte sie über das ganze Gesicht. Meine Sonntagsfreude

Ein tolle Überraschung war auch die Gestaltung des Theatervorplatzes:

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Pflanzwände aus Paletten und bepflanzbare Stühle…

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…Palettenstrandkörbe… wir haben noch stundenlang dort herumgelümmelt…

…kaum zu Hause angekommen, bekamen wir nochmal einen Energieschub: es wurde allerhöchste Zeit für Paulines Sommergarten. Vielleicht lang es am Stück, dass es uns allen Dreien ein Bedürfnis war. Und jetzt blüht es wieder…

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…zart…

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…und paulinegelb…

…zum Schluss hat die kleine Dame noch einen…

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…Frosch im verlassenen Nachbargrab versenkt…

Habt eine gute Woche! Eure Nina

12 von 12 im Juni

12. Juni 2014

Heute hatte ich meine 12 Photos schon um 13 Uhr alle im Kasten. Eine Premiere stand an: mein erster Walddienst. Wann immer eine Erzieherin frei hat oder krank ist, betreut ein Elternteil die Waldkinder mit. Und soll ich Euch was sagen? Es war so schön! Was nicht so schön ist, ist, dass ich erst morgen meine Photos, mit denen ich endlich mal superzufrieden bin, einfügen kann, da wir uns grade auf der Autobahn auf dem Weg ins Siebengebirge befinden. Fatalerweise ohne Ladekabel für den Laptop. Ich hoffe aber, er schafft es morgen noch die Bilder hochzuladen… Wenn Ihr also Lust auf unseren Waldkindergartentag habt, klickt doch morgen gerne nochmal vorbei! Ich freu mich auf Euch! Alles Liebe von Eurer Nina

Nachtrag vom 15.6.

jetzt klappt es endlich und meine 12 Bilder kommen!

 

Im Kindergarten angekommen erstmal Morgenkreis und dann heißt es schon…

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…Rucksäcke schnappen und los!

 

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…wir begegnen einer Rehspur…

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…Frühstückszeit ist soweit!

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…die aufregende Neuentdeckung: ein Brunnen!

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…ein beeindruckendes dreidimensionales Spinnennetz…

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…und die kleine Dame findet eine Babyschnecke…

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…ich werde von den Kindern reich beschenkt…

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…und gegen Mittag erreichen wir wieder den Bauwagenplatz mit dem neuen Tipi…

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…nach dem Schlusskreis noch ein bißchen schnitzen…

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…und klettern…

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…und auf dem Feldweg in der Sonne lümmeln und auf’s Abholen warten…

Noch mehr zwölfte Junis findet ihr wie jeden Monat bei Caro! Alles Liebe, Eure Nina

Jedes Jahr nehme ich mir auf’s Neue vor, so viel Holunderblüten wie möglich zu konservieren. Ich gehöre eindeutig eher zur Holunderblüten- die große Liebe tendiert zur Holunderbeerenfraktion… Und was ist: Noch NIE habe ich etwas aus den Blüten gemacht. All die schönen Träume von Gelee, Sirup und co – zerplatzt… Und im Herbst stand ich wieder mit den Beeren in der Küche um Handtücher und Arbeitsplatte blau zu färben und Holunderbeersaft, dem ich eigentlich nur in Ausnahmesituationen etwas abgewinnen kann, einzukochen.

Attacke! Ab sofort ändert sich mein Holunderernteverhalten, denn dieses…

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…Gelee hat meinen Geschmacksknospen zum Erzittern gebracht…

Dafür braucht Ihr

  • 30 Blütendolden
  • 1,5l Apfelschorle
  • 2 Pakete Gelierzucker
  • 10g Zitronensäure
  • etwa 10 Schraubdeckelgläser

Ich glaube, in der Regel soll man die Dolden 24 Stunden entweder im Zucker oder in der Flüssigkeit ziehen lassen. Ich war da mal wieder ein bißchen grobmotorisch und hab einfach alles in einen Topf geschmissen (vorher unbedingt Zecken- Laus- und Kleintiercheck…) und da hat das dann drei Tage tapfer vor sich hingezogen, bis ich kurz vorm Einsetzen des Gärungsprozesses zum Verarbeiten kam. Verarbeiten ist klar, oder? Aufkochen, vier Minuten wild sprudelnd kochen lassen, in Schraubdeckelgläser einfüllen, auf den Kopf stellen und freuen. Wer will, kann auch noch eine Blüte im Glas verstecken und einen Preis ausrufen. Oder viele Blüten reinschmeissen, weil es einfach schön aussieht (dann aber während des Geliervorgangs immer wieder das Glas drehen, damit die Blüten sich schick verteilen…)…

In diesem Sinne: Ran an die Büsche! Eure Nina

P.S. Und wer noch mehr Rezepte sucht, findet sie Montags immer bei Katjas Mmmonday…

P.S.S. Die ganze Familie hat gerade schon wieder 30 Dolden geerntet – 20 davon sogar von unserm Gartenholunder…