Erinnert Ihr Euch, dass ich bei Miriam das Taschen-Nähbuch gewonnen habe? Hier seht Ihr die „Shopping-Bag“ von Seite 8 – falsch genäht. Und zwar ganz bewusst und willentlich! Gedacht ist das Seitenteil unten schmal und oben breit und zuknöpfbar. Fand ich aber doof. Also habe ich es auf gut Glück einfach verkehrt herum zusammen- und eingenäht und  bin von der Form hellauf begeistert. Lediglich einen Tick vergrößern würde ich sie für’s nächste Mal. Und ich habe die Taschenträger so eingenäht, dass ich eine Wendetasche habe… Hier seht Ihr die eine…

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…Seite – meine Tascheninnenseite. Komplett upgecycelt aus einem 60er-Jahre Kleid meiner Mutter. Den Stoff mochte ich früher gar nicht leiden, jetzt gefällt er mir aber mittlerweile sehr gut. Nun gibt’s kaum noch was von ihm. Aber dafür auch wieder mehr Platz in der Stoffkiste!

…und ich würde jetzt gerne behaupten können, ich hätte ein altes Sofa zerlegt oder einen Regionalexpressbezug geschrottet, aber nein, von außen ist hier nix upgeycelt. Neues Kunstleder (wenn auch nicht im erwarteten Farbton), und neues Gurtband, dass ich mal in diesem kleinen Kölner Lädchen entdeckt habe. Somit wandere ich jetzt einfach von Ninas Upcycling– zum Creadienstag, denn so sieht mein neues Staatsstück von außen aus:

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Ich habe nie ein Meerschwein besessen, bin auch Verächterin dieser scheußlichen Glubschaugen-Viecher, die es einem im Spielzeugladen angst und bange werden lassen, aber aus unerfindlichen Dingen, habe ich mich in diese…

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…Stickdatei verliebt… Über die Schlingen sehe ich jetzt mal gnädig hinweg und den Faden schneide ich auch noch ab – irgendwann… Und dieser Luxusfleece ist traumhaft puschelig – die kleine Dame und ich streicheln das Vieh immer wieder ganz versonnen…

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…hinten hat sich auch noch ein Minischwein versteckt, aber das kennt ihr ja schon von Samstag… Habt es bunt und schön, Eure Nina

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Wasser und Viecher…

27. Mai 2013

Heute gab es auf unserer Spazierrunde…

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…Wasser…

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…Wasser…

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…Wasser…

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…Wasser…

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…Wasser…

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…Wasser…

„Mami, hier ist es auch überverblutet“ (sie meinte – unschwer zu erraten – überflutet) – ein bißchen gezittert haben wir schon – das Flüsschen ist auf Anschlag…aber nun hoffen wir auf eine regenfreie Nacht und einen ebensolchen Dienstag, damit unser Zuhause trocken bleibt…

Außer Wasser, gab es aber auch noch andere zu bestaunen…

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…ich habe noch nie in meinem Leben so viele Regenwürmer auf einmal gesehen. Etwa 20 pro Quadratmeter. Heerscharen, Abermillionen und noch mehr… In Pfützen, auf Wegen, in dem den Hügel herabfließenden Rinnsal (da haben wir die Schlängerlinge immer gerettet, wenn sie an Steinen hängengeblieben sind) – beeindruckend…

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…nahezu ebensoviele Weinbergschnecken on Tour…

Schwarzstorch

…und – ich war fassungslos – in der Ferne ein Schwarzstorch! Dank der neuen Kamera konnte ich ihn wenigstens halbwegs einfangen…

Mit klatschnassen Hosen sind wir von unserem Endlosabenteuerspaziergang zurückgekehrt, und ich bin total platt und werde mich gleich zur kleinen Dame kuscheln. In fröhlicher Vorfreude auf einen trockenen Tag morgen. Gebießt es! Eure Nina

Alle jammern über’s Wetter und ja, ich lasse mich auch manchmal dazu verführen. Aber wir hatten trotzdem ein schönes Wochenende. Und Samstag vorm ins Bett gehen hat die kleine Dame dann noch mit mir einen Rhabarberkuchen gebacken. Das erwähnte ich bereits… Mit dem Futtern haben wir dann immerhin bis zum Frühstück ausgeharrt. Auch wenn ich mich fast ein bißchen doof fand, ihr die Bitte nach einem abendlichen Kuchenpicknick abzuschlagen. Aber er hätte noch auskühlen müssen und ich hatte so viel vor (was, das sehr Ihr nun endgültig Dienstag…), ja, und da war ich halt eine egoistische Mutterkuh. Sie hat es mir nicht übelgenommen. Und jetzt: Exkurs: Im Gegenteil – zum ersten Mal habe ich anstelle des allabendlichen „Gute Nacht, Mami, ma“, wobei das „ma“ einen Kuss darstellen soll, einen richtigen echten Schmatz auf die Backe bekommen. Mein kleines Mädchen kann jetzt Küsse verteilen. Und das macht ihr riesigen Spaß. Nach dem Mittagessen kniete sie heute auf dem Tisch (alle Erziehungswütigen das bitte überlesen) und hat mir 59x auf die Wange geschmatzt… Ich verzichte jetzt darauf mein Entzücken in Worte zu fassen, es würde den Rahmen sprengen – ich denke, Ihr könnt es erahnen. Und außerdem geht’s hier heute um Kuchen. Also weiter im Text:

Und wer frühstückt schon Kuchen? Wir heute! Wieder vereint mit der großen Liebe hat er gleich doppelt gut geschmeckt, der…

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…Rhabarber-Kokos-Kuchen!

Ihr braucht für ihn:

  • 250g Butter
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 375g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 400g Rhabarber
  • und Kokosraspel

Den Rhabarber schält Ihr und schneidet ihn in 2-3cm große Stücke. Die kleine Dame hat es beim Schneiden mit den Maßangaben nicht ganz so genau genommen – macht nix. Das Ei trennt Ihr und produziert wunderbarsten Eischnee. Bis auf diesen rührt ihr erstmal alles zu einem Rührteig zusammen. Nicht erschrecken, der wird ziemlich fest. Nun gebt ihr den Rhabarber hinzu und ganz zum Schluss wird der Eischnee untergehoben.

Dann noch eine Kastenform einfetten (ich hab mich dummerweise für eine Ringspringform (Wie heißen die Dinger eigentlich in echt?) entschieden und die Backzeit nicht reduziert, nun ist er nicht ganz so saftig wie im Vorjahr… eher ein bißchen drüsch. Also hütet Euch vor vermeintlicher Backformfreiheit!

Aber zurück: Also, eine Kastenform (ich betone: KASTENform) einfetten und dick mit Kokosraspeln ausstreuseln (eigentlich ist dies gar kein Rhabarber-Kokos-Rezept, ich habe es nur in Ermangelung von Semmelbröseln zu einem solchen gemacht und bin begeistert vom Resultat. Wer Kokos also eher skeptisch gegenübersteht, greife zu schnöden Semmelbröseln oder versuche es meinethalben mit Mandeln).

Und dann: 1 Stunde bei 200°C backen!

Lasst’s Euch schmecken – ich reihe das Rezept morgen noch beim My Monday MHHHHHH ein und bin neugierig auf die anderen Köstlichkeiten…

…mit der kleinen Dame! Und Wunder oh Wunder: Heute gab es einen halben Tag lang keinen Regen! Das haben wir ausgenutzt, sind lange draußen herumgestreift und dabei…

einsames Schaf

…einem verzweifelten Lamm begegnet (der Nachbar beruhigte uns – der Schäfer käme heute noch – mein Gluckenherz ließ sich damit nicht 100%ig besänftigen, bei dem Jammern und Rufen von Mutter und Kind…)…

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Dennoch – eine Freude folgte auf den Fuß! Juchhei! Die erste Streuobstwiesenernte diesen Jahres – die Pfefferminze ist angekommen! Inspiriert von diesem Rezept

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…habe ich sie gleich eingelegt und freue mich auf das Resultat…

Mit dem dann doch einsetzenden Regen habe ich endlich die Samenbombenreste

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…adäquat entsorgt… Die große Liebe hatte meinen Container mit Samenbombenmischung versehentlich abgedeckt, und als ich neulich die zweite Ladung kugeln wollte, sah ich, dass sich Schimmel gebildet hatte und einige Keime schon herauswollten… Nun hatte der Regen in den letzten Tagen seinen Senf auch noch dazugegeben und heute habe ich die Brühe liebevoll auf dem kleinen Deich vor unserem Haus ausgeschüttet. In der Hoffnung, dass der so beblümt wird, wie noch nie… mal sehen…

Drinnen haben wir dann leckeres Kinderessen gefuttert, einen Rhabarber-Kokos-Kuchen gebacken (noch photolos – morgen mehr…) und die kleine Dame hat tatsächlich den Rhabarber unfallfrei mit einem Küchenmesser zerteilt. Manchmal finde ich diese Gratwanderung zwischen es den Kindern zutrauen aber Horrorvisionen von fliegenden Fingern zu haben doch ein bißchen wahnsinnig.

Anschließend hat die kleine Küchenfee (aktuelles Zitat: Mami, ich bin eine gute Kocherin und eine gute Backerin!) sich glücklicherweise durch meine Taschen gewühlt und Holzperlen gefunden, die ich für „irgendwann mal“ gekauft hatte. Und tatsächlich…

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…sie hat ihre allererste Kette designt. Und schon wieder Zitat: Mami, die nehme ich überall mit hin!

Dann haben wir auch noch ein bißchen zusammen gestickt. I

…ist noch nicht fertig, deswegen nur der Rückseiten-Teaser…

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…jedenfalls bin ich ganz beglückt von der Materialneuentdeckung Kunstleder… Die bestellte Farbe hat mich zwar ein wenig enttäuscht, weil viel dunkler als erwartet, aber zum Materialkennenlernen und Ausprobieren ist das jetzt einfach mal egal.

So Ihr Lieben, in einer Stunde ist die große Liebe wieder da – bis dahin soll das Projekt fertig sein. ihr seht es bald – es ist wunderbar puschelig…

Habt einen schönen Abend! Eure Nina

Er war tatsächlich für einige Momente bei uns… und ich habe ohne auf Winkel, Entfernung etc, zu achten auf den Auslöser gedrückt… und ich nehme das Bild trotzdem, denn ein aktuelles wäre wieder nass und grau…

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…sehr Ihr ganz hinten den Raps leuchten?

Just an diesem Tag wurden dummerweise die Schafe umgeweidet… aber ich habe ja noch ein paar Monate, um sie in meinem 12tel Blick einzufangen…

Und so sah es in den letzten Monaten ganz ohne Grün aus:

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…April…

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…März…

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…Februar…

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…Januar…

Ganz liebe Grüße von Nina

 

 

 

 

 

Die kleine Dame in dieser Hose durch die Welt springen zu sehen macht mich so fröhlich. Eigentlich sollte sie ja als Gemütlichkeitshaushose dienen, aber mittlerweile liebt auch sie sie so sehr, dass sie sie überallhin anziehen möchte. Also habe ich am Wochenende beschlossen noch mindestens fünf von der Sorte zu nähen. Den Anfang macht heute ein Upcycling-Projekt aus einer alten blauen Leinenhose der großen Liebe…

Vogelhose

…und ja, natürlich gab es wieder Katastrophen… die Stickmaschine hat den Hosenbund mit eingestickt, ich habe mal eben links auf links zusammengenäht und dann auch noch zweimal das gleiche Hosenbein zugeschnitten…

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…das hatte aber lediglich zur Folge, daß sich eine aus dem Original integrierte Popotasche nun im Hoseninneren befindet… Zugestickt mit einem weiteren Vögelchen…

Ich warte auf das Nähprojekt, wo diese dämlichen Schusselfehler mal pausieren… Verlinkt wird jetzt zu Nina und zum Creadienstag! Und Euch wünsche ich viel Spaß beim Begucken der tollen Sachen! Eure Nina!

Wir waren mal wieder im 3-Generationenpaket unterwegs – die kleine Dame, ihre Omi und ich!  Zum 9. Mal bei der kulturellen Landpartie im Wendland.

Wir haben 3 Jahreszeiten erlebt: Freitag-Hochsommer, Samstag-Herbst, Sonntag-Frühling, Kunst geguckt, in weltallerschönsten Gärten Kaffee getrunken, unser Tempo zugunsten der kleinen Dame gedrosselt und Schaukeln gesucht…

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…mit Kunst gespielt…

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…köstlichst gepicknickt…

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…einem Schwein im Boot zugewinkt…

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…Dannenberger  Yarnbombing entdeckt…

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…ein Dachschwein bestaunt…

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…in unserer Ferienwohnung einen zauberhaften Gartenstrauss geschenkt bekommen…

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…regelmäßig Nachbars Schweine besucht…

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…Schweine geritten (angetrieben durch Radlerwadeln)…

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…eine vom Weg abgekommene Schnecke gerettet…

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…und gefühlte Abermillionen Schirmchen in die Welt geschickt!

Schön war’s! Sehr sehr sehr schön! Habt es ebenso! Eure Nina