…gleich noch eins! Nachdem ich letztes Wochenende  hochmotiviert in mein Reinschreibbuch gekritzelt habe, stand fest: Für den ersten Arbeitstag nach der Elternzeit (Montag!) will ich sowas in klein! Gesagt gestickt und gesagt geklebt (Ich klebe die Einbände übrigens mit Deko-Patch-Kleber – wenn ich dieser Form des künstlerischen Ausdrucks auch eher zweifelnd gegenüberstehe, so liebe ich doch den Kleber!!!):

Eigentlich sollte der Käfer vorne unten rechts in die Ecke, aber dann waren meine Hände mal wieder schneller als mein Hirn und mit dem Stoff war ich ohnehin zu geizig und nun krabbelt er halt einmal über den Buchrücken – egal – mir gefällt’s und es hat mir in der ersten Arbeitswoche schon gute Dienste geleistet! Vor allem liebe ich den Stoff, der seit den 70er Jahren als Gardine bei unserer Nachbarin hing. Nun ist sie ausgezogen und ich darf seine neue Besitzerin sein!!!

Themenwechsel – mein dänischer Stoffeinkauf: Jetzt endlich das Photo:

Einer gehört nicht in die Reihe und wurde von mir bei Ebay ersteigert – welcher bloß?

Ach ja, heute habe ich endlich mal wieder einen Nähmaschinenabend feiern können – das Ergebnis, die bereits angekündigte „LIl“ ist leider noch nicht forographiert – vielleicht morgen!

Gute Nacht!

Morgen geht’s los…

19. August 2011

…mit der Ausbildung zur Musikgartenlehrerin, und natürlich brauchte ich noch ein sogenanntes „Reinschreibbuch“ zum Mitstenographieren. Ich hielt mich früher  immer für gänzlich unkreativ, das einzige, was ich etwa seit Abizeiten mit schönen Stoffen tat, war meine Terminkalender und Kladden einzubinden – mein damaliger Stoffgeschmack erschreckt mich heute aber ziemlich – ich erinnere mich an Teddys, Clowns und ähnliche Gruseligkeiten – lag wohl daran, dass vor 20 Jahren Karstadt mein einziger Stofflieferant war… Oooh und noch eine Erinnerung: diese scheußliche  Haarbänder mit ganz viel Stoff drumherum, die hab ich per Hand genäht – vielleicht fliegen bei meinen Eltern noch Altexemplare (Pannesamt und co…) rum, die sind bestimmt sehenswert…

Langer Rede kurzer Sinn: Mein Musikgartenreinschreibbuch ist fertig – und wenn ich auch schon wieder einfallslos zu Franzi Fröhlich (diesmal die große Version…) von Susalabim gegriffen habe, so bin ich doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis:

In diesem Sinne und bezugnehmend auf das vorangegangene Schnuffeltuch: Gute Nacht!

Gute Nacht…

15. August 2011

…sage ich nun… Zum einen,  weil das Bett-in dem die kleine Dame schon fiebrig schläft – ruft, zum anderen ist es die Bildunterschrift des vom kleinen Neffen gewünschten Schnuffeltuchs! Bildwünsche, Untertitel und Farbzusammenstellung stammen von ihm, ich war nur die Ausführende:

Heute ist er nun wieder abgereist und schlummert zu dieser Stunde sicher schon tief und fest mit Entchen und Schildi an seiner Wange…

Mir ist so schlecht…

14. August 2011

… der mittelgroße Neffe hat mit der großen Liebe nach einem von Craftzine veröffentlichten und von mir dort gefundenen Rezept eine unsäglich herrliche Schweinerei fabriziert (ein bißchen hab ich auch geholfen) – dann lagen die Dinger auf einmal vor mir und aus dem Schwur: Zur Sicherheit nur einen… wurden drei – mann sind die lecker, haben’s aber auch in sich. Und wir haben den Fehler begangen das laut Originalrezept  geforderte „Crisco“ mit fiesem Backin statt ordentlicher Butter zu ersetzen, uuuah!

Hier also unsere leicht abgewandelte Variante – im Original wälzt man den Cookie dann nochmal in Zucker…

Schokoladen-Marshmallow-Kekse

15 Marshmallows

mit einer Schere in Drittel teilen und einfrieren

2/3 Tasse Kakao

2 Tassen Mehl

1 TL Natron

1 TL Salz

1 Tasse Zucker

1 Tasse Butter

1/2 Tasse brauner Zucker

2 Eier

1 TL Vanilleextrakt (Vanillezucker tut’s auch)

Kakao, Mehl, Natron und Salz gut durchmischen. In einer anderen Schüssel Zucker (weiß UND braun), Butter, Eier und Vanille schaumig rühren. Die Trockenmischung nach und nach zufügen. Den Teig 1/2 Stunde im Kühlschrank kaltstellen.

Jedes – mittlerweile aus dem Gefrierfach (ins Gefrierfach kommen sie, damit sie nicht ganz so fies Kleben wie ohne den Kälteschock) genommene –  Marshmallowdrittel  in eine dünne Teigschicht einwickeln, so dass vom Marshmallow nix mehr zu sehen ist. Mit etwa 4cm Abstand auf’s Blech legen und bei 200°C 4 1/2 bis 5 Minuten (eher zu kurz als zu lang) backen. Wenn man das Blech im Ofen vergisst (wie wir unser 2.) kommt eine interessante braunweiße Puddingmatsche bei raus…

Die Kekse (natürlich auf dem Backpapier) auf den Küchenfliesen auskühlen lassen.

Und zum Schluss die schwierigste Aufgabe: Auf keinen Fall mehr als 2 Kekse essen…

Was sich dahinter verbirgt, ist bei Draußen nur Kännchen zu lesen!

1/12

Bei strömendem Sommerregen Brötchen geholt…

Mit der großen Liebe, der kleinen Dame und dem mittelgroßen Neffen herrliche Schweinereien und frisch geerntetes Streuobstwiesenobst  gefuttert…

Mein schwedisches Lieblingsrezept gebacken:

Hallongrottar (Himbeergrübchen)

200g Butter
100ml Zucker
1 Teelöffel Vanillezucker
1 Teelöffel Backpulver
450ml Mehl

(ja, die Schweden messen tatsächlich in ml ab…)

Himbeermarmelade

Und jetzt versuche ich mich an der schwedischen Übersetzung…

Rühr die Butter und den Zucker geschmeidig, mische Vanillezucker, Backpulver
und Mehl und verarbeite alles zu einem Teig.
Forme den Teig zu einer Rolle von ca. 20cm Länge und schneide sie in 20
Stücke. Leg diese in Backförmchen (die Schweden haben ovale Aluformen, aber
Muffinförmchen aus Papier tun’s auch!) Drück eine Vertiefung in jede Scheibe
und fülle diese  mit 1/2 bis 1 TL Himbeermarmelade.
Backe die Hallongrottar 18 Minuten bei bei 175°C

Während des Backens in den Garten gegangen und mich an den unzähligen Blüten unserer Wegwarte ergötzt…

Eine Gedenkminute für die Hummel eingelegt, die ich vor einigen Wochen in den Hummelhimmel schicken musste, nachdem sie mich gestochen und zielstrebig auf die kleine Dame losgekrabbelt ist… Ich habe noch immer ein schlechtes Gewissen…

Mit dem mittelgroßen Neffen und der kleinen Dame heftigst improvisiert…

Die fertigen Hallongrottar für’s Babygrillfest eingepackt!

Beim Rausgehen die Biokiste entdeckt!

Mich an neuen Brötchenfuttertechniken der kleinen Dame erfreut…

Die Kunst des mittelgroßen Neffen bewundert…

Endlich ein neues Gummi in die zu eng gewordenen Krabbelpuschen eingezogen und Lust bekommen, mal wieder Neue zu nähen…

In der Halbfertigskeits-Nähkiste gewühlt und mich für’s nächste Projekt entschieden: Eine von mir sogenannte „LIL“ (Laura Ingalls light) – Mütze!

Und damit fange ich jetzt an!

Gute Nacht

Endlich…

11. August 2011

…werden Geschenke losgeschickt, die schon sehr lange auf die Reise warten:

…eine Greta-Mütze für einen kleinen Jungen im Schwabenländle…

…ein Gireifling für einen kleinen Schwarzwaldbuben…

…ein Sabberlatztuch für einen echten kleinen Lüneburger

und:

zwei Knistertücher für die Pekipgruppenleiterin der kleinen Dame – ich habe mich beim letzten Termin munter auf einen Plastikball gesetzt und so richtig geschrottet – vielleicht entschädigen Matrjoschkas und Affen ein wenig…