Wer mich kennt, weiß, daß ich meine beiden Schwangerschaften bis zur letzten Minute unfassbar genossen habe… In der zweiten habe ich es allerding ein bißchen übertrieben und es tatsächlich fertiggebracht, mich im großen Auktionshaus um eine Latzhose zu bewerben. Nun bin ich schon von Natur aus keine Elfe, aber dieses Ding überm Kleindamenbauch war so grauslig… Ich war mir sicher, dass ich es schon wenige Tage nach Erhalt wieder verschleudert hatte, aber Pustekuchen: schwuppdiwupp (das derzeitige Kleindamenlieblingswort) fiel sie mir vor ein paar Tagen in die Hände.

Und nun hat sie doch noch ihre Bestimmung gefunden: als Upcyclinggroßprojekt… Entstanden sind:

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…eine Pumphose für die kleine Dame mit Taschen aus einem alten Vorhang. Der alte Vorhang ist aber mein bestgehüteter Stoffschatz – trotzdem Upcycling?

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…eine komplett verkrumpelte Photozubehörtasche… Schnittmuster? Ist doch nur ein Rechteck, das kann ich freihändig – höhöhö! Doofer Bloßnichtszuschneideneinfachdrauflosnähenmodus… Also gleich nochmal:

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…mit Schnittmuster und ordentlich(er) von vorn…

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…und von hinten mit eingebauter Gürtelhalterung – also nicht, dass ich nach meinem 5. Lebensjahr jemals einen Gürtel getragen hätte, aber man weiss ja nie…  Auf alle Fälle ist sie schon heute meine Heldin des Alltags gewesen und wird es hoffentlich noch lange bleiben!

Mein Highlight ist aber eigentlich…

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…die Puppentrage… Wenn mich auch die Flüche beim Annähen der Beinbündchen etliche Karmapunkte gekostet haben…

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…aber die kleine Mitbewohnerin kann von nun an immer dabei sein und der kleinen Dame bleibt ihre Handfreiheit erhalten…

Ihr Lieben, das war mein erstes Ichverbrauchealles-Großprojekt. Hat Spaß gemacht! Und wird jetzt nicht nur bei der anderen Nina, sondern auch  noch beim Creadienstag verlinkt! Ich bin gespannt auf Eure Werke! Alles Liebe und ein Hoch auf meine Jeansnadel! Eure Nina

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Ein Wochenende…

28. April 2013

…mit der kleinen Dame allein daheim!

Wir…

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…haben gepaperpottert und Wicken, Kapuzinerkresse, Sonnenblumen und co gesät…

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…sind durch Pfützen gepatscht…

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…haben Wiesenschaumkrautsträuße auf der Streuobstwiese gepflückt…

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…den endlich dort angekommenen Schäfchen guten Tag gesagt…

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…den Waldkindergartenplatz besucht…

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…Kindergartenaktionen bestaunt…

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…Waldkindergartendeko bewundert…

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…Baumwesen begrüßt…

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…die große Schwester besucht…

und einfach zwei ganz ganz schöne Tage gehabt!

Teaser

…jetzt wird noch ein bißchen am Upcycling Projekt gewerkelt und dann kommt auch schon die große Liebe aus den Siebenbergen zurück! Habt einen schönen Wochenstart morgen! Eure Nina

Dienstag haben die kleine Dame und ich die kleine Freundin besucht und waren mit ihr gemeinsam beim Frühlingssingen ihres großen Bruders. Und was für eine Überraschung: Alles bunt! Alles yarngebombt!

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Mein Highlight: Der Mülleimer – der sollte in Serie gehen!

 

 

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…Zäune…

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…eine kuschelige Bank…

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…noch mehr Bänke…

 

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…Poller…und noch viel mehr…

Es war toll und so schön bunt! Und kommt in meine Sammlung! Habt es auch bunt und schön! Eure Nina

Der Frühling ist wieder da – Samenbombenzeit! Waren sie letztes Jahr schon ziemlich ertragreich, so habe ich das Rezept in diesem Jahr noch ein wenig perfektioniert… Aber schaut selbst:

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…zuerst heisst es Samentütchen  auspacken und zusammenschütten (zusammenschütteln, würde die kleine Dame sagen…)…

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…das sieht dann so aus – na, wer erkennt etwas aus dem Mix???

Nun noch die…

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…gesammelten Samen des letzten Jahres dazu…

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…und kräftig durchmischen (lassen)…

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…Chillipulver (gegen Schädlinge) und Kaffeesatz hinein…

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und dann auf

  • 1 Teil Samen –
  • 5 Teile rotes Lehmpulver / Tonmehl und

  • 3 Teile Kompost oder gute Blumenerde

hinzufügen. Wenn Ihr viele große Samen habt, wie ich (Sonnenblumen, Kürbis, Bohnen, etc. solltet Ihr mehr Erde und Tonmehl nehmen!

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…noch einmal kräftig durchrühren und alles miteinander vermischen und dann beginnt die Sauerei: Wasser dazupatschen! Nach und nach, bis eine angenehm zu verarbeitende Masse entsteht. Hiervon existiert leider kein Photo, ich wollte meine neue Kamera nicht gefährden… Aus dieser Masse formt Ihr dann…

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…2-3cm große Kugeln, lasst diese etwa 48 Stunden trocknen und sobald sie wieder mit Wasser in Berührung kommen, sprich: gegossen werden, beginnt es in ihnen langsam zu keimen… Das Tonmehl dient übrigens als Wasserspeicher, so dass eine kurze Zeit ohne Wasser kein Problem darstellt. Und dann: ab in die Welt mit ihnen! Nicht nur Eure Gärten und Balkone sind wunderbare Heimstätten – Wegränder, Friedhöfe, Verkehrsinseln und und und freuen sich darauf. Und die Schmetterlinge und Insekten noch viel mehr… und die Spaziergänger… und die Welt… und…

Und ich deponier‘ das jetzt  noch beim Creadienstag

Wir hatten gestern ganz lieben, lange vermissten Besuch. Und da musste natürlich was Sonntagsüßes her… vor langer Zeit in den Weiten  des Netzes entdeckt, ein bißchen abgeändert und Folgendes ist dabei rausgekommen (die mittlere Zitronenschicht müsst Ihr Euch etwa doppelt so hoch vorstellen, die ist bei mir aber munter aus der verdellten Springform gequollen – Extremküchenklebsauerei inclusive…

Butterschweinerei

Hier also meine leicht veränderte Variante der zart schmelzenden Zitronenriegel:

Ihr braucht für den Boden:

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse weiche Butter
  • 1/2 Tasse Puderzucker
  • 1 Prise Salz

und knetet daraus einen Mürbeteig, den ihr in eine Springform pappt und dann ordentlich mit der Gabel piekst (das hat bei uns die kleine Dame übernommen, ebenso wie das Kneten). Während er 15 Minuten bei 175° vor sich hinbäckt, bereitet Ihr die nächste Schicht vor:

  • 4 Eier
  • 2 Tassen Zucker (lieber etwas weniger)
  • 4 EL Mehl
  • 6 EL frisch ausgepressten Zitronensaft

schön durchrühren und auf den Mürbeboden schütten. 25 Minuten weiterbacken (ich hab die Eieruhr gestern  aus Versehen auf 35 Minuten eingestellt – ob’s einen Unterschied gemacht hat? Ich weiß es nicht…

Dann müsst Ihr alles komplett auskühlen lassen, bevor folgendes Frosting (das war mir dann doch ein wenig zu viel des Guten – hier würde ich beim nächsten Mal auf alle Fälle Butter und Zucker reduzieren, um nur eine ganz dünne Schmierschicht aufzutragen) seinen Platz ganz oben findet:

  • 1/2 Tasse Butter
  • 1 Tasse Puderzucker (eventuell etwas weniger)
  • 1 Teelöffel Milch
  • 2 EL frischgepressten Zitronensaft

6-8 Minuten schaumig rühren. In kleine Stücke schneiden, denn viel kann man davon nicht essen, aber in kleinen Dosen ist es ein unglaublicher Genuss… Vielleicht wagt ihr Euch ja auch mal dran! Ich deponiere es heute jedenfalls zu  ersten Mal beim My Monday Mhhhhh von nozdesign! Habt einen schönen Wochenstart! Eure Nina

Ich hatte es gehofft –  die Kastanien haben es bis zum 20. geschafft…

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…zu explodieren…

Ich musste mein 12tel Blick Photo in aller Eile kurz vorm Sonnenuntergang schießen – die kleine Dame musste gezahnputzt und nach einem langen Tag ins Bett gebracht werden, so dass Ihr mir die Unschärfe und den etwas veränderten Bildausschnitt bitte nachseht…

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…erfreut Euch lieber wie ich an der wunderbaren Abendsonne…

Hier sind meine Bilder der vergangenen Monate…

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…März…

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…Februar…

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…Januar…

Die anderen Aussichten, Blickwinkel und mehr findet Ihr hier! Ganz liebe Grüße, Eure Nina

…was für eine wunderschöne Karte mich in dieser Woche schon wieder erreichte…

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…ich bin jede Woche auf’s Neue verzaubert, was wir uns alle einfallen lassen und wie unterschiedlich die Umsetzungen sind, was für geniale Ideen entstehen… Danke, Daniela, Du hast mir eine sehr sehr große Freude gemacht – nicht nur mit der Karte, sondern auch dem lieben Begleitbrief!

Alle anderen Karten könnt Ihr Euch bei Frau Müller ansehen! Ganz liebe Grüße von Nina