Viele Tage…

7. Oktober 2013

sind seit dem letzten Blogpost verstrichen… erst totale Erschöpfung, dann auf einmal da: Der Urlaubsbeginn. Ich lasse die letzten Tage mal im Schnelldurchlauf rasen…

Mittwochnachmittag…

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..hat die kleine Dame einen wunderschönen Blumenstrauss für unseren Herbsttisch gepflückt…

Donnerstag…

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…haben wir auf einem der schönsten Flohmärkte des Umkreises unsere Urlaubskasse aufgehübscht. Erstaunlicherweise gingen die restlichen selbstgenähten Mützen, die ich nie verschenkt habe, erstaunlich gut. Okay, ich hab sie verschleudert, aber es war mir auch eine Freude zu sehen, dass sich an meinen Nähfertigkeiten in den letzten Jahren tatsächlich etwas verändert hat…

Freitag ging es mit dem Zug (der kleinen Dame erste richtige Zugfahrt…) nach Ostfriesland, zur Umbettung eines kleinen Mädchens aus der Leeren Wiege…

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…statt Blumen gab es von mir eine Namens-Wimpelkette, denn noch ist der Grabstein nicht mit umgezogen…

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…und natürlich wurden wieder bunte Grüße in den Himmel geschickt…

Samstag gaben sich drei Generationen (meine Mutter und die kleine Dame und ich) dem totalen Shoppingwahn hin. Samstag bei Regen zum…

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…Möbelschweden? Nie wieder! Aber die neue Märchenspielzeugkollektion hat mich ein bißchen mit dem Lautstärke- und Rempelpegel versöhnt. Leider wollte die kleine Dame gar nichts davon haben. Ich glaub, die kleine – hier leider nicht zu sehende –  Elfe muss ich einfach für mich kaufen… Anschließend ging’s dann noch in den dänischen und den holländischen Dekotüddelglücklichmachladen nach Hildesheim – Augenfreuden pur!

Den Sonntag haben wir bei meinen Eltern photolos vergammelt. Das war auch brotwichtig nach dem Programm der letzten Tage. Spielen, malen, spielen, futtern, spielen und ausnahmsweise mal zwei Folgen Pippi hintereinander gucken – die kleine Dame war selig (ich auch…)…

Heute früh dann ein Freudenüberraschungsanruf: „Fahrt Ihr heut weg? Sonst kommen wir!“ – Und tatsächlich: Ilka hat ihre Mädchen ins Auto gesteckt und ist einfach mal so für einen Tag zu uns gekommen. Es war sosososososo schön!

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…zur Feier des Tages gab’s sogar Zuckerwatte! So kann der Urlaub weiter gehen…  Habt einen schönen Abend! Eure Nina

 

 

Die ganze Weihnachtszeit über habe ich vergessen unseren Jahreszeitentisch zu knipsen – dabei war da so viel Bewegung drin… Nun sind vorgestern die Könige am Ziel angekommen (nachdem ich sie zur Komplettierung unterm Weihnachtsbaum fand:

Das Babyphone wollte ich dann doch nicht mehr rausretouchieren…

Und ich hatte tatsächlich ein klitzekleines bißchen Zeit zum Nähen!

hier das Mutprojekt: Zum ersten Mal Leder außerhalb der Krabbelpuschenfertigung nähen. Auf  Designwunsch der Patentante der kleinen Dame ist diese MP3-Hülle entstanden. Das Prinzip schreit nach Perfektion, es macht aber schon Spaß und ein bißchen was her…

Außerdem freue ich mich immer wieder über meine Zuschneidekiste. Da kann dann eben doch noch in aller Eile was fabriziert werden, was zum Teil seit Monaten vor sich hinwartet:

eine Dackelmütze für die kleine Dame

und für ebendiese

ein so entzückendes Lätzchen…

Heute dann doch ein Marathon für letzte Weihnachtsgeschenke für meine Kolleginnen – übermorgen geht’s wieder los!

Mal wieder die Kleine für alle Fälle. Aber ich find’s total schwierig,  den richtigen Stoff für die Beschenkte zu finden… was für Entscheidungen…

Oh je, die kleine Dame ruft, ich muss nach oben…

Computer ohne Router…

2. Dezember 2011

…schenken ordentlich Zeit zur Geschenkeproduktion, zeigen aber auch, wie verdammt integriert die virtuelle Welt in meinem Alltag ist… Ja, den Router hat’s erwischt, und nun dient bis zur Ankunft eines neuen, oder eines gemieteten oder eines gebrauchten (morgen tagen die große Liebe und ich zu diesem Thema) lediglich das kleine Groupon-Smartphone zum Mailschecken etc. An einem Blogeintrag habe ich mich  damit auch versucht, aber dieses Displayminigetippe macht mich wahnsinnig…

Langer Rede kurzer Sinn: Ich merke, dass mir das Bloggen gefehlt hat. Und meiner neuentdeckten Lust konnte ich auch nicht frönen: Pinterest.com sollte verboten werden… Ideen, Ideen, Ideen, unzählige gespeicherte „Lesezeichen“ und kaum Zeit sie umzusetzen. Immerhin habe ich die Muffin-Spiegeleier für unsere Eier in Senfsauce auprobiert – sehr fein, allerdings hatte ich sie mit den empfohlenen 25min eindeutig zu lange im Ofen. Das Eigelb steinhart und um den gesamten Eiermuffin eine dünne Schicht, die in etwa  die Konsistenz von Plastikfolie hatte…

Die Geschenkeproduktion läuft auf Hochtouren (so lange ich nach halbtägiger Arbeit und intensiver Zeit mit der kleinen Dame noch auf Hochtouren laufe…), aber davon kann ich ja jetzt noch nichts zeigen… Nur zwei Kleinigkeiten dürfen hier rein:

Eine weise Eule, für das Examen meiner langwöchigen Praktikantin, die nur schwarz getragen hat, und das war der schwarzlastigste Stoff, den meine Kinsten hergegeben haben…

Und eine

Susalabim-Krippe – für die Küche meiner Mutter – passend zu den neuen (von mir genähten) Küchengardinen – hier noch vor unserer Ostheimerkrippe, die allerdings noch einige Wochen lediglich von Ochs und Esel bewohnt wird. Maria sitzt derzeit noch hochschwanger auf ihrem Esel, etwas weiter rechts auf der Jahreszeitenkommode…

Heute dann endlich Plätzchenduft – backen bei der neuen Krippenbesitzerin (die große Liebe ist  für zwei Tage verreist). Die ganz klassischen Weihnachtskinderausstecherle. Und ganz ehrlich gesagt, die einzigen Weihnachtskekse, die mich wirklich glücklich machen, und die mir schmecken. Kein Schickschnack, kein Brimborium, einfach nur Kekse. Diese ganze Vielfalt von Klassikern und Exoten, von Anisplätzchen bis Zimsternen reizt mich nicht im Geringsten. Es gibt nur zwei wichtige Gebäcke in der Weihnachtszeit:

a) die Großpackung Herzen-Sterne-Brezeln aus dem A-Discounter

und unsere Weihnachtsausstecherle:

Dazu jedes Jahr die klassischen Abläufe. Erst werden ein paar „Krüppel“ auf’s Blech gelegt, weil der Teig noch zu weich ist und keine Form so aussieht, wie sie es soll. Aber das sind dann die Exemplare, die zuallererst verspeist werden. Irgendwann bekommen wir  Routine, haben aber ohnehin auch keinerlei Ambitionen Kunstwerke zu erschaffen. Nein, nur KEKSE! Ausstechen, mit Kondensmilch (bäh!) bestreichen und Zucker, Zuckerstreusel, Schokostreusel oder was auch immer da ist drüberstreuen, backen, fertig, glücklich sein!

Hier also meine Anleitung zum Glücklichfuttern – und dieses alte Familienrezept gibt’s nur hier:

Knetteig für Kleingebäck (ja, so steht das im selbstgeschriebenen Rezeptbuch)

– 500g Mehl

(die Maßangaben sind ein Hohn, selbst die doppelte Menge ist noch zuwenig…)

 2 getrichene TL Backpulver

2 Eier

200g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

250g Rama

(das ist ganz wichtig, irgendeine Edelmargarine hat uns schonmal den Weinachtsgenuss versaut – bei der Vierfachmenge…)

Dann bei 175° so lange backen, bis sie die gewünschte Farbe haben.

Und was an unseren Backtagen nie fehlt, sind Cornichons für hinterher…

Viel Spaß beim Backen und guten Appetit und weiterhin eine schöne Weihnachtszeit und mal sehen, wann der neue Router da ist…

 

 

Quittenwahnsinn…

20. Oktober 2011

… oder: wir drehen durch: Und zwar alles durch die Flotte Lotte.

Nachdem wir nun die erste Ferienwoche damit verbracht haben, uns die Köpfe zu zerbrechen, wohin wir in der zweiten Woche fahren wollen, ging dann auf einmal alles sehr schnell und schon übermorgen soll’s losgehen (vorausgesetzt der Hausvermieter meldet sich irgendwann noch bei uns…). Nun lagern hier aber noch kiloweise

Birnen (zum Teil schon gelottet…)

und Äpfel, die verarbeitet werden wollen und dann haben wir heute noch einen Riesensack

 

Quitten

geschenkt bekommen – wer einmal Quitten zerkleinert hat, weiß, dass es verwunderlich ist, dass ich die Tastatur überhaupt noch bedienen kann… Und morgen warten 10 geschenkte Himbeerbüsche darauf, einen Platz in der Erde zu finden – als ob es vor einem Familienurlaub nicht genug zu tun gäbe… Dafür sind wir mal wieder um etliche Gläser Apfelmus, Birnenmus, Birnenbabymarmelade (ohne Zucker) und ein Paar Flaschen Quittensaft reicher – wie wunderbar!

Übrigens waren wir vor ein paar Tagen herbstferienmäßig so richtig edel frühstücken und was begegnet uns da: Yarnbombing in Hannover:

Die Kröpcke Uhr

ist eingestrickt – zwar nur ein bißchen, aber immerhin…

Und noch etwas gibt’s zu zeigen:

den aktuellen Stand unseres sich fast täglich verändernden

Jahreszeitentischs…