Ihr dritter Geburtstag… kulinarisch…

24. Juni 2013

Wir freu’n uns so, dass es Dich gibt, dass Du geboren, vom Storch verloren, wir freu’n uns so, dass es Dich gibt, herzlichen Glückwunsch, Geburtstagskind…

Dies und noch viele andere Lieder hat gestern eine große Geburtstagsrunde für die kleine Dame gesungen. Mir wurde es in den letzten Tagen, gestern natürlich besonders, aber auch heute noch, sehr oft wässrig hinter den Kontaktlinsen. Aber es soll  in diesem Post nicht um ein rühriges Mamitier gehen, sondern um schnöde kulinarische Gelüste und Genüsse, denn davon gab’s ’ne Menge. Die nachfolgenden Photos erklären auch, warum wir in den letzten Tagen anderes zu tun hatten, als zu bloggen…

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… ganz ganz ehrlich? Der Geburtstagstischkuchen – da waren wir dann in der Nacht vorher zu platt und kraftlos – eine Backmischung… und die kleine Dame hat selbst…

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…ohne zu wissen, was sie tut, sortierend mitgewirkt… und ihr war es herzlich piepsegal, ob aus der Packung oder nicht. Hauptsache „Knöpfssen“! Und der Rest des Buffets war auch nicht zu verachten, haltet Euch fest, oder notiert schonmal eine Einkaufsliste…

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…Streifenpudding mit versunkener Himbeere…

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…Feta im Brotkringel (die gab’s auch noch mit Brat- und Wiener-Würstchen)…

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…die äußerst gefährlichen (wenn frisch aus dem Ofen kommend mit einem Glas Milch getrunken…) New York Chocolate Chip Cookies frei nach dem Buch „Das hab ich selbstgemacht“ von Susanne Klingner, die ich folgendermaßen abgewandelt habe:

  • 400g Weizenmehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 1/4 TL Natron
  • 1 TL Salz

durcheinandermengen

  • 200g Butter mit
  • 1 Päckchen Vanillezucker und
  • 400g Zucker
  • und 2 Eiern

verrühren und die Mehlmixtur dazugeben. Und nun kommt’s:

500g Schokolade mit mindestens 60%igem Kakaogehalt in grobe Stücke hacken und dazugeben. Dem Teig mindestens einen Tag lang im Kühlschrank) seine Ruhe lassen. Je nach Größenwunsch Kugeln formen, platt drücken und für 14-15 Minuten bei 160° Umluft backen. Das Originalrezept gibt’s übrigens hier.

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…Erdbeerkuchen mit ohne alles, äh, naja, mit Fliege…

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…die Zitronenbutterschweinerei

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…meinen weltallerliebsten Rhabarberkuchen, und der geht so:

  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 1 Bio-Zitrone (Schale und Saft)
  • 1 Prise Salz
  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1/8 Liter Milch

Butter und Zucker rührt Ihr schön schaumig und gebt dann die Eier nach und nach dazu. Dann die abgeriebene Zitronenschale, den Zitronensaft, Salz, Vanillezucker, Mehl und Backpulver nach und nach unterrühren. Zum Schluß die Milch hinzufügen. Den Teig auf ein gefettetes Backblech streichen,

  • 500-1000g Rhabarber

waschen, abziehen, in kleine Stückchen schneiden und auf dem Teig verteilen.

Das Ganze wird noch getoppt durch die Streusel:

  • 200g Mehl
  • 125g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 125g Zucker
  • 1Päckchen Vanillezucker

Einfach mit dem Handrührer vermengen auf den Kuchen streuseln und bei 180° Umluft ca. 30 min backen.

Ob Ihr jemals wieder einen anderen Rhabarberkuchen backt… ich glaube nicht…

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…Erdbeeren ohne Kuchen…

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…Eis im Becher…

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…Blumen im Becher…

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…Kuchen in der Eiswaffel…

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…dürfen auf keinem Buffet fehlen… die schwedischen Hallongrottars

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…und der klägliche Rest der 50 Cake Pops, die die kleine Dame und die große Liebe liebevollst dekoriert haben…

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…zu guter Letzt: Konfitorte! Die Torte, die Tante Hajo als Stachelbeertorte zu meiner Konfirmation gebacken und uns in diesem Jahr, 24 Jahre später zu Ostern kredenzt hat. Ein Gaumenschmaus sondergleichen (bei uns auf Kleindamenwunsch hin als Kirschtorte) und der Grund dafür, dass ich diesen Mammutpost doch bei noz! verlinke! Die große Liebe hat mit übrigens in diesem Moment offenbart, dass wir diese Torte nächsten Sonntag mit frischen Erdbeeren backen werden… heidewitzka!

Und so geht’s:

  • 100g Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eigelb
  • 150g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Diesen Teig in zwei Springformen (wenn vorhanden 26er und 28er) aufteilen.

  • 4 Eiweiss mit
  • 160g Zucker

schlagen, und auf beide Böden streichen. Je

  • 50g Mandelblättchen

darauf verteilen.

bei 175° ca 25 Minuten jeden Boden backen. Den kleineren, für oben bestimmten Boden sofort, vor dem Erkalten, in 16 Stücke schneiden.

Auf den unteren Boden

  • 1 Glas angedickte Kirschen, Stachelbeeren oder was auch immer
  • sowie 400ml  gesüßte Schlagsahne (evtl mit Sahnesteif)

verteilen. Die 16 „Deckelstücke“ darauf anrichten.

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So, das war der erste Teil der Geburtstagsberichterstattung. Und ich muss nun doch noch einmal auf den Eingang zurückkommen, denn etwas will noch geschrieben sein. Etwas, was die große Liebe gestern bei der Geburstagsliederrunde sagte… dass es uns beide mit großer Dankbarkeit erfüllt, den dritten Geburtstag unseres zweiten Kindes feiern zu dürfen. Das ist nicht selbstverständlich…

Jetzt aber ran an die Backöfen! Alles Liebe, Eure Nina

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4 Responses to “Ihr dritter Geburtstag… kulinarisch…”

  1. noz! Says:

    So so lecker, alles! Da weiß ich gar nicht, was ich zuerst nachbacken soll! Vielen Lieben Dank für´s Teilen!!!


  2. […] es hier gestern an geburtstäglichen Kulinaria gab, wird heute durch Kreativa ergänzt – passend zum […]


  3. das ist aber ein schöner Bericht von einem sehr schönen Tag


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