Kulinarisches Pimpen des Regenwochenendes…

26. Mai 2013

Alle jammern über’s Wetter und ja, ich lasse mich auch manchmal dazu verführen. Aber wir hatten trotzdem ein schönes Wochenende. Und Samstag vorm ins Bett gehen hat die kleine Dame dann noch mit mir einen Rhabarberkuchen gebacken. Das erwähnte ich bereits… Mit dem Futtern haben wir dann immerhin bis zum Frühstück ausgeharrt. Auch wenn ich mich fast ein bißchen doof fand, ihr die Bitte nach einem abendlichen Kuchenpicknick abzuschlagen. Aber er hätte noch auskühlen müssen und ich hatte so viel vor (was, das sehr Ihr nun endgültig Dienstag…), ja, und da war ich halt eine egoistische Mutterkuh. Sie hat es mir nicht übelgenommen. Und jetzt: Exkurs: Im Gegenteil – zum ersten Mal habe ich anstelle des allabendlichen „Gute Nacht, Mami, ma“, wobei das „ma“ einen Kuss darstellen soll, einen richtigen echten Schmatz auf die Backe bekommen. Mein kleines Mädchen kann jetzt Küsse verteilen. Und das macht ihr riesigen Spaß. Nach dem Mittagessen kniete sie heute auf dem Tisch (alle Erziehungswütigen das bitte überlesen) und hat mir 59x auf die Wange geschmatzt… Ich verzichte jetzt darauf mein Entzücken in Worte zu fassen, es würde den Rahmen sprengen – ich denke, Ihr könnt es erahnen. Und außerdem geht’s hier heute um Kuchen. Also weiter im Text:

Und wer frühstückt schon Kuchen? Wir heute! Wieder vereint mit der großen Liebe hat er gleich doppelt gut geschmeckt, der…

IMG_0876

…Rhabarber-Kokos-Kuchen!

Ihr braucht für ihn:

  • 250g Butter
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 375g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 400g Rhabarber
  • und Kokosraspel

Den Rhabarber schält Ihr und schneidet ihn in 2-3cm große Stücke. Die kleine Dame hat es beim Schneiden mit den Maßangaben nicht ganz so genau genommen – macht nix. Das Ei trennt Ihr und produziert wunderbarsten Eischnee. Bis auf diesen rührt ihr erstmal alles zu einem Rührteig zusammen. Nicht erschrecken, der wird ziemlich fest. Nun gebt ihr den Rhabarber hinzu und ganz zum Schluss wird der Eischnee untergehoben.

Dann noch eine Kastenform einfetten (ich hab mich dummerweise für eine Ringspringform (Wie heißen die Dinger eigentlich in echt?) entschieden und die Backzeit nicht reduziert, nun ist er nicht ganz so saftig wie im Vorjahr… eher ein bißchen drüsch. Also hütet Euch vor vermeintlicher Backformfreiheit!

Aber zurück: Also, eine Kastenform (ich betone: KASTENform) einfetten und dick mit Kokosraspeln ausstreuseln (eigentlich ist dies gar kein Rhabarber-Kokos-Rezept, ich habe es nur in Ermangelung von Semmelbröseln zu einem solchen gemacht und bin begeistert vom Resultat. Wer Kokos also eher skeptisch gegenübersteht, greife zu schnöden Semmelbröseln oder versuche es meinethalben mit Mandeln).

Und dann: 1 Stunde bei 200°C backen!

Lasst’s Euch schmecken – ich reihe das Rezept morgen noch beim My Monday MHHHHHH ein und bin neugierig auf die anderen Köstlichkeiten…

4 Responses to “Kulinarisches Pimpen des Regenwochenendes…”

  1. mickey Says:

    Rhabarberkuchen….leckerlecker. hatten wir heute nachmittag – leider NUR vom Bäcker.
    lg mickey

  2. noz! Says:

    Wow, ich wusste doch, dass mir noch jemand eine wunderbare Verwendung für den am Wochenende erstandenen Rhabarber schickt🙂 Jetzt hab ich sie und werde wohl den Kindern zuliebe zu schnödesten Semmelbröseln griefen, denn so viel Kuchen auf einmal kann ich nicht verdrücken.

    Danke, danke, danke für das Rezept!

    Liebe Grüße

    Katja


  3. Ich hatte heute auch Kuchen zum Frühstück…, Reste vom Sonntagskaffeekränzchen😉. Deine Kuss-Knutsch-Schmatz-Geschichte ist so süß, ich kriege inzwischen schon die Küsschen von Enkelkindchen😉 Lieben Gruß Ghislana

  4. Sabine Says:

    Also ich ess auch gerne ein Stück Kuchen zum Frühstück🙂
    Und selbstgebackener Kuchen ist doch zu jeder Tageszeit willkommen, einfach lecker!

    Liebe Montagsgrüße
    Sabine


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