12 von 12 im April…

12. April 2012

…konnten heute nicht wirklich was werden – wieder ein Donnerstag: morgens Musikgarten, nachmittags Arbeit – das gibt nicht so viel Bildmaterial her… Jetzt habe ich gerade die Rügen- und Osterphotos sortiert und suche hier etwas heraus… Vom Urlaub habe ich ohnehin noch nichts berichtet.

Er begann mit wunderbaren Tagen bei einer Freundin in Lübeck. Dort habe ich sogleich zwei neue Yarnbombing-Objekte gesichtet:

Yarnbombing zum Stehen – und…

…Yarnbombing zu Anlehnen…

Auf der Weiterfahrt in Richtung Rügen entdeckten wir in Rostock per Zufall (eigentlich sind wir nur von der Autobahn abgefahren um eine Schraube für den kaputtgegangenen Buggy zu besorgen):

HEROS! … ein Traum in Tüten – der wird nun auf jeder Ostseereise ein Pflichtstopp!

…beachtet bitte die Haselnuss-Pralinen „Drei Nüsse für Aschenbrödel…“ und

DIE MARACUJABRAUSE!!!

…ich dachte ich fall um, als ich sie entdeckte (die große Liebe behauptete hinterher, ich hätte meiner Freude so lautstark Ausdruck verliehen, dass es ihr schlichtweg peinlich war zu mir zu gehören)… Ganz solidarisch packte sie dann aber noch andere bunte Sorten dazu…

…die Maracujabrause aus den DDR-Reisen meiner Kindheit toppte sie  alle! Allerdings nur bei mir, die große Liebe fand sie ebenso unsäglich wie wir beide die anderen drei, ich spürte bei den ersten Schlucken Maracuja nur das große Glück der Erinnerung – naja, eigentlich fühlte ich mich nur in eine orange-weisse Broilerbockwurstbude zurückversetzt, leider weiß ich nicht mehr, wo genau sie war – auf alle Fälle musste ich damals immer ein paar Flaschen mit nach Hause nehmen und habe das Gesöff heißgeliebt! Dass ich es 25 Jahre später nochmal trinken kann und dieses Kinderglücksgefühl so schnell hochschwappt, hätte ich nie gedacht…

Am Hintergrund des Flaschenbildes könnt Ihr schon sehen, dass wir einen phänomenalen Urlaub hatten. So ziemlich jeden Tag wurde Schnee vorhergesagt, der machte uns dann aber nur am Abreisetag ebendiese tatsächlich etwas leichter. Ansonsten hatten wir zwar kaltes, aber extrem sonniges Wetter und erlebten zum ersten Mal einen ganz anderen Rügen-Urlaub. Waren wir in den letzten Jahren immer auf Entdecken gepolt, übernahm die kleine Dame diesmal die Urlaubsplanung  und das hieß…

…gefühlte 627 „Eimabuagen“ am Tag bauen (wir wissen bis jetzt nicht, wer von uns dreien am enthusiastischsten mit Bauen war – das innere Kind hat gejuchzt vor Glück…), Bagger (der kleinen Dame große neue Liebe – neben unserer Wohnung war eine Baustelle mit 3 Baggern) und Eierbäume suchen und finden…

…Möwen füttern…

…Stoffknöpfen beim Discounter mit dem Terrier nachjagen…

…und – wenn die kleine Dame es mal hergegeben hat – mein Häkelzeug zu schnappen und an meiner Mütze weiterzuhäkeln (verdammt, dauern feste Maschen ewig…).

Der Abfahrtstag kam wie immer viel zu schnell, aber ein paar Stunden nach unserer Ankunft stand ja schon das nächste Event auf dem Plan…

…die erste Ostereiersuche… der größte Hit waren wohl die vier Miniminischokoeier, die sofort verputzt wurden (bis dato hatte die kleine Dame keinen Schimmer, dass so etwas existiert…), aber auch das Schneideholzobst ist schon täglich in Gebrauch und die neuen Wachsmalkreiden wurden gleich…

…an Ort und Stelle ausprobiert…

…Ostermontag dann (als Gegenpol zu vier Schokoeiern…) immerhin Dinkelvollkornhefegebäck…

… das die kleine Dame mit Freude ausgerollt und ausgestochen hat. Die fertiggebackenen und mit „Njanju“-Augen (njanju=Rosine in der Kleindamensprache) versehenen Osterwesen sind leider nicht mehr vor die Linse gewandert – so schnell sind sie in allen anwesenden Bäuchen verschwunden…

Das waren meine ein bisschen gemogelten 12 von 12 – noch viel mehr findet Ihr wie immer bei Frau Kännchen.

3 Responses to “12 von 12 im April…”

  1. Synnöve Says:

    Wunderschöne bunte Bilder und die Freude, Produkte aus Kindheitstagen nochmals zu schmecken, finde ich großartig und nachfühlbar.
    Viele Grüße Synnöve

  2. Nina Says:

    Was für schöne Bilder.
    Beste Grüße von Nina


  3. Das war die schönste Mogelpackung vom 12. heute. Lustig die Brausegeschichte. Schöner Beitrag. Liebe Grüße, Bine


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